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16.1 Universitätsgründung zu Cambrück |
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| Ehno von Blaustein, der Knappe von Prinz Anselm von Thal,
schleppte sich müden Schrittes Richtung Knappenstube. "Müde bin
ich geh zur Ruh, mache meine ...", mitten im Satz stockte er, als er den
Schein einer Kerze zwischen den Ritzen der Tür wahrnahm. Wer war um
diese Zeit noch wach in der Stube, fragte er sich? Alle Lichter mussten
längst gelöscht sein! Wenn das mal nicht der Senneschall sieht.
Er selbst war noch wach, weil er mit seinem Herrn, Prinz Anselm von Thal,
spät von der Reise heimgekommen war und nicht nur das Pferd seines
Herren, sondern auch noch sein eigenes Pferd und Rittzeug versorgen musste.
"Mensch, Ehno! Erzähl mal wie war es mit dem Prinzen in Cambrück?", scholl es Ehno entgegen als er die Tür geöffnet hatte. Fünf junge und erwartungsvolle Gesichter blickten ihn in der Knappenstube an, die darauf brannten alles vom Treffen der Gelehrten und der Universitätsgründung in Cambrück zu erfahren. Ehno war müde und wollte nach dem Ritt und der Arbeit eigentlich nur noch in sein Bett fallen, doch ließen ihn seine Gefährten keine Ruhe und nach einer stärkenden Brühe und kräftigem Brot, die eilends aus der Schlossküche besorgt wurden, blieb Ehno keine Wahl als zu erzählen. "Also am 22. Tag des 1. Poëna 28 n.A.III. setzte sich der ganze Tross des Prinzen von Thal in Bewegung mit dem Ziel Cambrück. Mein Herr ritt langsam und es war nichts von der Freude am reiten zu spüren, die mein Herr sonst an den Tag zu legen pflegte. Müde und abgekämpft sah er aus, was man aber nur in den Momenten sehen konnte, wenn er sich unbeobachtet fühlte. Ein anderer als ich hätte es wahrscheinlich gar nicht bemerkt, aber da ich als sein Knappe fast immer um ihn bin sah ich es natürlich und ich weiss sogar warum mein Herr so niedergeschlagen war. Ehno legte eine Pause ein, in der er sich einen Löffel Suppe und ein Stück Brot in den Mund schob. Seine Zuhörer hielten angespannt den Atem an, selbst das Fallen einer Feder hätte man gehört. Ehno holte Luft und fuhr fort zu erzählen. Nachts schreit mein Herr manchmal laut auf. So er erwacht, ist er schweißgebadet, wie nach einem langen Schwertgefecht. Dann läuft er Stunden lang auf und ab und am nächsten Morgen ist die Kerze, die ich am Abend frisch entzündete, völlig niedergebrannt. Er redet mit niemandem darüber was ihn bedrückt, noch will er, dass es jemand erführe. Es müssen schlimme Alpträume sein, die ihn so quälen. Da wir am frühen Mittag in Cambrück sein wollten, legten wir eine Nacht Rast auf einer Burg eines Freiherren ein. Selbst in dieser Nacht war ein unterdrückter und leiser Schrei aus seiner Kammer zu hören. Am kommenden Tag erreichten wir wie geplant Cambrück. Früher war es einmal ein Jagdschloss der fürstlichen Familie gewesen, welches jetzt zu einer herrlichen Universität umgebaut worden ist. Mein Herr wurde gebührend empfangen und bis zur offiziellen Eröffnungsfeier der Universität hatte er noch Gelegenheit mit vielen der anwesenden Adligen zu plaudern und viele der dargebotenen Thaler Spezereien zu probieren. Am Eröffnungszeremoniell der Universität reichten die Plätze trotz der Größe des Raumes kaum aus. Da waren neben meinem Herren, Prinz Anselm von Thal, seine hochgeborene Schwester, die die Initiatorin der Gründung war, Prinzessin Celia von Thal. Dann der Leiter der Universität, der Lordkanzler Vergenhans. Aus Thal waren Baron Beorric von Wulfenstein, mit seiner Vermählten Baronin Roxana von Berath, Baron Sihran von Tolens, Freifrau Fendra von Aueneck und der Doge von Betis. Aus dem exotischen Süden war Freigräfin Arana von Sedomee und Nadyma von Sebur gekommen. Das war das erste Mal, dass ich jemanden aus dieser Grafschaft gesehen habe." Ein anerkennendes Staunen lief durch die Runde der andächtigen Zuhörer. "Aus dem Norden waren Prizessin Syria Jaldis, Baron Foranan McDonough, Baron Koldewaith von Hautzenstein und Baronin Josephina von Drachenhain sowie der Hochwohlgeborene Jareck von Jolberg und die Baronin Leabell von Tlamana gekommen." Wieder war ein Raunen aus den aufgesperrten Mündern der gebannten Zuhörer zu vernehmen. Dann begann der offizielle Teil der Eröffnungszeremonie mit den ganzen Reden. Fast alle der anwesenden hohen Herren sagte etwas oder verlas ein wichtiges Dokument und verbanden oft Geschenke damit. So wurden Lehrstühle gestiftet und andere für die Universität wichtige Dinge. Nach einer Pause, mir waren vom vielen Stehen schon die Füße eingeschlafen, ging es weiter mit den Reden. Gelehrte und Adlige gleichermaßen hielten Lesungen über ihre Fachgebiete. Neue Gelehrte der Universität stellten damit sich und ihre Fakultät vor. Neben Gebieten wie Kräuterkunde, Resonanz, Wasser und dessen Nutzbarkeit und Geldwesen, fand vor allem der Vortrag der Problematisten Beifall. Als dieser geendet hatte trat ein älterer Mann hervor, der sich als Horatio Brock, ein Uhrmacher aus Betis vorstellte. Schon wollte man ihn hinauswerfen, denn was hatte ein Uhrmacher unter all den Adligen verloren? Doch er bat darum zu sprechen und weil er ein Geschenk für die Universität habe, ließ der Lordkanzler ihn gewähren. Als Uhrmacher kenne er sich mit allen mechanischen Spielereien aus, die bisher erdacht wurden. Eines Tages aber kam ein sonderbarer Mann in sein Uhrmachergeschäft und gab ihm den Auftrag für einen Apparatus. So etwas habe er noch nie gebaut, und er wusste auch nicht wofür es gut sein solle, aber als der Apparatus fertig war, bekam er den Auftrag denselben der Universität zur Gründung zu schenken. Den Apparatus habe man bereits in einer anderen Räumlichkeit aufgebaut. Daraufhin machte sich die ganze Gesellschaft auf um sich dieses erstaunliche Gebilde zu betrachten. Die Gelehrten der Universität von Cambrück und die Gelehrten der Universität von Idyllie untersuchten den Apparatus eingehend und mit den Erklärungen die der Uhrmacher geben konnte, wurde in groben Zügen festgestellt, dass man mit dieser Maschine wohl Gedanken sichtbar machen konnte. Es gab eine Bank, auf die sich eine Person legen und am oberen Ende der Bank lag eine Art Schüssel, die man auf den Kopf stülpen konnte und die mit seltsamen Drähten und Schläuchen mit dem Apparatus verbunden war. Der Apparatus selbst war eine flache Kiste, die nachtschwarz war und feine goldenen Linien trug, die sich streng und zu gleich verspielt über die ganze Oberfläche zogen. Ein großer, weißer und runder Schirm, der drehbar war und ein großes Glasgefäß mit einer leuchtenden Flüssigkeit darin standen auf dem Kasten. Die Gelehrten waren sich uneins, was dies Geschenk bedeuten sollte und begannen zu diskutieren von wem der Auftrag für diesen Apparatus gekommen sein möge. Nur der Lordkanzler war sich seiner Sache sicher und wollte diesen Teufelsapparatus sogleich in den Fluss Camwasser werfen lassen. Die anwesenden Gelehrten und Adligen waren sich aber einig dies nicht zuzulassen. Ein heftiger Streit entbrannte, der sich erst legte, als man den Apparatus in den Keller eines Nebengebäudes brachte. Falls eine Gefahr bestünde, so glaubte man ihr so aus dem Weg gehen zu können. Mein Herr beriet sich lange mit den Gelehrten und diskutierte über diese Maschine. Er erzählte von seinen Alpträumen und wollte wissen, ob man mit Hilfe dieser Maschine eine Lösung finden könne. Da man nicht genau wusste, wie die Maschine funktionierte und was sich letztendlich ergeben könnte, wollte man keine Versprechen machen, die man nicht würde halten können. Auch spielte der Aspekt der Sicherheit eine große Rolle, schließlich ging es hier nicht um irgendwen, sondern meinen Herrn. Die Gelehrten hielten den Apparatus aber für nicht gefährlich, denn sie meinten den Ursprung zu kennen und das Freunde ihn geschickt hätte. Was oder wen auch immer die Gelehrten damit meinten. Trotz Widerstandes von einigen Leuten, beschloss mein Herr sich den Gelehrten und dem Apparatus anzuvertrauen. Doch als sein Knappe sah ich es als meine heilige Pflicht mich schützend vor ihn zu stellen und ich wollte, dass man zu erst einen Versuch mit mir macht." Bei diesen Worten war Ehno aufgestanden und warf sich an die Brust und hob seine Stimme. "Wenn etwas Böses in diesem Gehäuse des Uhrmachers schlummerte, so wollte ich es sein der dem gegenüberstand. So legte ich mich auf die Bank. Die Schüssel wurde mir übergestülpt. Die Gelehrten fragten mich, ob ich etwas hätte, womit ich eine Erinnerung verbinde. Ich trage immer eine Kette um den Hals, die ich als kleines Kind von meiner Mutter bekommen habe. Diese Kette wurde in eine goldene Schale auf dem Apparatus gelegt. Die Erwählte der Poena Arana von Sedomee und die Erwählte des Xurl Josephina von Drachenhain versetzten mich in einen Schlaf, so dass ich nichts mitbekam. Als ich wieder erwachte wurde mir berichtet, dass, nachdem die Maschine in Gang gesetzt wurde, der runde Schirm sich in Bewegung setzte und sich zu drehen begann. Leises Blubbern und mechanisches Klacken aus dem Bauch der Maschine waren zu hören gewesen. Dann wurde es plötzlich hell auf dem Schirm und eine Frau soll zu sehen gewesen sein. Der Prinz bestätigte, dass es Freifrau von Blaustein gewesen war, meine Mutter. Der Prinz kennt sie, das sie eine Vasallin in seiner Baronie ist. Deutlich wäre das Kettchen zu sehen gewesen, welches man in die Schale gelegt hatte. Allem Anschein nach wurde es um meinen Hals gelegt. Es war alles klar zu sehen gewesen, doch war kein einziger Laut der Erinnerung zu hören. Als ich erwachte, fühlte ich mich müde und erschöpft. Aber ich hatte kein bisschen Angst die Maschine auszuprobieren." Skeptisch blickten trafen Ehno von seinen Zuhörer. "Na, ein bisschen schon. Da war so ein ziehen im Nacken von dem ich eine Gänsehaut bekommen habe. Jedenfalls haben die Gelehrten und Geweihten mich dann untersucht und meinten es sei alles in Ordnung und die Benutzung des Apparates sei zwar sehr anstrengend aber nur bedingt gefährlich. Obwohl mein Herr ausdrücklich auf die Unwägbarkeiten bei der Benutzung des Apparatus aufmerksam gemacht wurde und auf die Schwierigkeiten des Unterfanges, so konnte doch nichts ihn davon abhalten sich nun selbst mit der Maschine verbinden zu lassen. Freigräfin Arana von Sedomee erbat als Erwählte der Poena den Segen der Götter für Prinz Anselm auf dieser Reise in seine Gedanken. Als Gegenstand, der mit der Erinnerung verbunden sein sollte, wurde ein kleines weißes Tuch, mit einer schönen und zierlichen Stickerei in die Schale gelegt. Dieses Tuch war ein Geschenk der Baronin Tamara von Tlamana gewesen, welches der Prinz aus ihrer Hand erhalten hatte und welches er während der ganzen Zeit der zwei Jahre währenden Suche bei sich trug. Der Prinz legte sich auf die Bank und die beiden Erwählten erschufen wieder eine tiefe Trance und ein geistiges Band, welches im schlimmsten Falle der Rettung dienen sollte. Ich konnte beobachten, wie sich die Gelehrten am Apparatus zu schaffen machten und an verschienen Stellen drehten, drückten und prüften. Wieder begann sich der Schirm zu drehen und es schien als stürzte man in einen Wirbel von Licht, doch wollte sich nichts Klares zeigen, alles blieb ein gestaltloser Wirbel. Die Gelehrten brachen ab mit dem Versuch. Der Prinz wurde aus der Trance befreit und man berichtete ihm, dass man nicht zu den Gedanken und Erinnerungen vordringen konnte. Man müsse, wie nannten es die Gelehrten doch gleich? Genau, man müsse die Intensität erhöhen. Ob er damit einverstanden sei, denn dadurch würde auch das Risiko steigen. Der Prinz stimmte zu und es wurde von neuem begonnen. Alle konzentrierten sich. Der Wirbel der Farben begann und nahm langsam Formen an. Man konnte eine Stadtmauer erkennen, dann eine Tür, durch die sich jemand in die Stadt schlich und dann den Redonsplatz von Betis, den Hafen bei Nacht. In einem großen Netz mit der Fracht schmuggelte sich jemand auf ein Schiff und dann sah man noch wie das Schiff auf das Wasser hinausfuhr, bevor die Formen sich wieder in einen Wirbel auflösten. Als der Prinz sich etwas erholt hatte, sprach er mit den Geweihten und Gelehrten über die Erinnerung. Er erklärte, dass er, nachdem er von der Entführung seiner Verlobten erfahren hatte, sofort Hals über Kopf von Burg Wulfenstein aus nach Betis gereist sei. Dort habe er erfahren in welche Richtung die Entführer geflohen waren. Da er nicht erkannt werden wollte, nahm er nicht den Weg durch eines der Stadttore, sondern schlich sich im Morgengrauen durch eines der kleinen Seitentore in die Stadt und wenige Tage später im Schutze der Nacht auf ein Schiff um die Verfolgung aufzunehmen. Doch können dies noch nicht alle Erinnerungen gewesen sein, deren er sich nicht mehr entsinnen konnte und denen er genauer auf den Grund gehen wollte, damit sie keine Macht mehr über ihn haben sollten und ihn des Nächtens quälen konnten. So beschloss man ein weiteres Mal den Apparatus zu gebrauchen, trotz der damit verbundenen Anstrengungen. Die Vorbereitungen wurden wieder getroffen und der Wirbel der Farben formte sich zu einer öden und kargen Landschaft, die von fast kahlen Bäumen bestanden wurde. Verwirrt wurde hier und dorthin geschaut und die Wirklichkeit war eigentümlich verzerrt, die Bilder waren anders als die Bilder zuvor, seltsam verschoben und doch real. Man wurde gewahr, dass man durch die Augen des sich Erinnernden schaute. Dann sah man plötzlich einen fellbedeckten Hünen. Ein Ödländer lief mit großen Schritten heran und mir stockte das Herz. Doch schien er nicht zu bemerken, dass er beobachtet wurde, denn er rannte ohne zu stoppen vorbei. Dann sah man, wie der Prinz wohl eines Morgens, er hatte die Nacht nur in seinen Mantel gehüllt auf der kalten Erde geschlafen hatte. Versteht ihr, der Prinz selbst? Ich kann es gar nicht fassen. Er wachte auf, man sah erst den blauen, wolkenlosen Himmel, dann glitt der Blick nach unten auf seine Füße. Dann sah man das ferne Ende eines Waldes und dort stand ein großer Ödländer mit einer Tierschädelmaske und Hörnern auf dem Kopf. Er kam langsam näher und näher und der Prinz stand auf. Mit einem Male stand dieser Ödlandmagier direkt vor ihm und eine wilde Jagd begann zwischen den kahlen Bäumen. Immer wieder erschien der Gehörnte hinter einem Baum und war doch nicht zu fassen, bis die Jagd bei einem toten Baum endete, um dessen graue Wurzeln sich kein anderes Kraut getraute zu wachsen und nur tote Erde lag. Plötzlich wandte sich der Blick nach hinten, als ob von dort ein Geräusch gekommen sei. Ein Ödlandkrieger mit Axt und Schild griff an und ein Kampf entbrannte. Der Ödling wurde niedergestreckt und der Blick glitt zurück zu dem Gehörten mit der Knochenmaske. Doch verweilte der Blick dort nicht lange sondern schweifte weiter und ein weiterer in Felle gehüllte Ödländer, stürzte zwischen den Bäumen hervor und auf den sich erinnernden zu. Kaum das der Ödländer in die Nähe kam, stürzte er auch schon, getroffen durch das Schwert des Prinzen auf das braune Gras. Dann glitt der Blick am Arm des soeben getöteten Ödlandkriegers entlang. Der Arm und auch das langsam ins Blickfeld rückende Gesicht waren blutverschmiert, doch bestand kein Zweifel. Der Ödling trug das Gesicht des Prinzen!" "Unmöglich! Ehno, du hältst uns zum Narren!", riefen die anderen Knappen. Als sie sich etwas beruhigt hatte, waren vom Schlossgang her das Klacken genagelter Stiefel auf Stein zu hören. Der Senneschall musste sie gehört haben, jetzt gab es vermutlich ärger. Schnell wurde die Kerze gelöscht und die sechs Knappen sprangen in ihre Betten. Da wurde schon die Tür der Knappenstube unsanft aufgerissen und im hellen Schein des Mondes hätte man den schwarzen Umriss des Senneschalls in der Tür sehen können, wenn nicht die Köpfe aller unter den Decken gewesen wären. Leise wurde die Tür wieder geschlossen und die Schritte entfernten sich. Alle lugten hervor und Ehno fuhr flüsternd fort. "Dann brach alles in einem Wirbel aus Farben zusammen. Sie haben um das alles herauszufinden drei weitere male eine dieser Traumreisen machen müssen und der Prinz lies nicht locker, obwohl alle abrieten. Nach diesem insgesamt fünften Mal war er wirklich völlig erschöpft und auch die Erwählten waren am Ende ihrer Kräfte. Man trug sie alle in ihre Betten. Aber von solchen Erinnerungen hätte ich auch Alpträume gehabt, das könnt ihr mir glauben." "Mir reicht schon deine Erzählung, wenn ich mir vorstelle, plötzlich meinem Zwilling gegenüber zu stehen und der will mich auch noch umbringen. Allein bei dem Gedanken fröstelt es mich am ganzen Körper." "Genau Ehno! Erzähl nie wieder solche Gruselgeschichten, sondern lieber was wirklich war. Wahrscheinlich haben alle nur geredet und dir war sterbenslangweilig und dann hast du dir diese Geschichte vor lauter Langeweile nur ausgedacht um uns einen Schrecken einzujagen." "Nein, habe ich nicht!", flüsterte Ehno trotzig, "Es war alles so, wie ich es euch erzählt habe. Nach dieser Begebenheit haben die Alpträume aufgehört und mein Herr hat im Übrigen eine sehr ruhige Nacht verbracht. Und euch jetzt auch eine gute Nacht." Ehno von Blaustein
Knappe von Prinz Anselm von Thal
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