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Wegstrecken und ihre Berechnung

Die Leitentfernung

Tatsächliche Wegstrecke

Die Reisedauer

Wegbeschaffenheit und Fortbewegungsmittel (Land)
Witterung
Reisegeschwindigkeit
Beispiel

Heligonische Flüsse

Referenzentfernungen

Um eine Reise in Heligonia zu planen, ist es immer wieder nötig, zu wissen, wie lange es eigentlich dauert, um z.B. von Darbor nach Betis zu reisen. Hier sei zusammengefasst, wie sich eine Wegstrecke einfach berechnen lässt.
 

Die Leitentfernung

Als Leitentfernung für die Wegstrecken gilt die Entfernung zwischen Marola und Escandra.
 
von bis HM (Helig. Meilen) km
Marola Escandra 1000 500

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Tatsächliche Wegstrecke

Da es meist nicht möglich ist, von einem Ort zum anderen in direkter Linie zu gelangen, muss zur tatsächlichen Berechnung der Wegstrecke durchschnittlich ein Faktor 1,3 einberechnet werden, um zur tatsächlichen Wegstrecke zu kommen.

Ein Beispiel:
 

von bis Luftlinie x 1,3 (tatsächl. Weg)
Drachentrutz Sarniant 120 HM 160 HM

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Die Reisedauer

Verschiedene Einflüsse wie Wegbeschaffenheit, Fortbewegungsmittel, Witterung und Reisegeschwindigkeit modifizieren die Dauer einer Reise.

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Wegbeschaffenheit und Fortbewegungsmittel
Abhängig vom Fortbewegungsmittel und der Wegbeschaffenheit lassen sich Landwege in verschiedene Qualitätsstufen klassifizieren. Als Richtlinie können folgende vier Klassen dienen:
 

Klasse Beschreibung Modifikation
1. Klasse befestigte Straßen, bisher einzig der "Helosweg" (A1) x 0,75
2. Klasse Karrenweg, unbefestigte, manchmal zweispurige Fuhrwerksstraße (normale Baroniestraße) x 1,0
3. Klasse unbefestigter Pfad x 1,25
4. Klasse querfeldein x 1,5

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Witterung
Je nach dem, wann, eine Reise angetreten wird, kann die Reise schneller oder langsamer dauern. 
Auch spielt die allgemeine Wetterlage des jeweiligen Landstriches eine Rolle. 
Eine Person in ihrem eigenen Landstrich kommt natürlich schneller voran als in einem von Wetter und Landschaft völlig verschiedenen Landstrich.
Allgemein kann über die Witterung gesagt werden:
 
optimale Reisezeit 1. Poëna - 1. Xurl keine Modifikation
ungünstige Reisezeit 2. Xurl - 3. Saarka Reisezeit x 1,25

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Reisegeschwindigkeit
Bei der Reisegeschwindigkeit muss beachtet werden, dass z.B. kein Bote eine Woche lang täglich 100 HM zurücklegen kann. Dauert die Reise mehrere Tage, so müssen immer einige Stunden Rast (Schlaf, Essen etc.) eingerechnet werden. Ein Gewaltmarsch, bei dem eine kurze Reise sich auch zeitlich verkürzen kann, kann maximal einen Tag durchgehalten werden.
Ein Überblick über durchschnittliche Geschwindigkeiten:
 

Durchschnitt
Heer 40 HM
Ochsenkarren 60 HM
Reisender zu Fuß 70 HM
Reiter ohne Hast 100 HM
Bote zu Fuß 100 HM
Pferdefuhrwerk 110 HM
Eiliger Reiter 140 HM

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Beispiel

Ein Bauer reist mit dem Ochsenkarren von der Drachentrutz nach Sarniant im 3. Saarka.
Die Wegstrecke beträgt etwa 160 HM.
Die Reisegeschwindigkeit ist etwa 60 HM am Tag.
Da der Bauer von der Drachentrutz nach Sarniant auf der A1 (auf dem Helosweg) reisen kann, verringert sich die Wegstrecke auf 120 HM.
Daraus errechnet sich eine wetterunabhängige Reisezeit mit 120 HM / 60 HM pro Tag  = 2 Tage. Die tatsächliche Reisezeit im 3. Saarka beträgt dann 2 Tage x 1,25 = 2,5 Tage.

Der Bauer reist also etwa zweieinhalb Tage lang, wenn er nicht zwischendurch durch ein unerwartetes Ereignis aufgehalten wird.

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Heligonische Flüsse

Ähnlich der Klassifizierung von Landwegen in Qualitätsstufen werden Flüsse in drei Stufen untertreilt. Die Wettermodifikation kann von Landwegen übernommen werden. Auch bei Schiffen gibt es verschieden schnelle Konstruktionen, welche in die Berechnung einfließen können. Hier seien vorerst nur einmal die Klassifizierungen der Flüsse angegeben.
 
Klasse Fluss flussabwärts flussaufwärts
1. Klasse Jolborn 160 HM 60 HM
2. Klasse Brazach 120 HM 80 HM
3. Klasse sonstige Wasserläufe 100 HM 80 HM

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Referenzwegstrecken 

(Achtung: Angaben beziehen sich auf Luftlinienentfernung. D. h. man muss entsprechend rechnen).

Drachenhain:
 

Von Nach HM
DT Antrutzen 32
DT Triburg 94
DT Lindfurt 183, 5
DT Jolbruck 183, 5
DT Pogelsweiler 57
DT Tairngire 43, 5
DT Croithnona 74
DT Hautzenstein 72
DT Sarniant 169
DT Hochanthen 112
DT Escandra 340, 5
DT Ankur 314, 5
Den Cadain Marola 1077
Veitsburg Edaq 551, 5
Jolbruck Drachenhorst 75, 6
DT Drachenhorst 102, 6
Lindfurt Jolbruck 43, 2
Rebenhainer Grenze Drachenhorst 38, 7
Sarniant Escandra (auf dem Brazzach) 255, 3

Da alle Angaben der Luftlinie entsprechen, muss die Strecke bei einer Reise um ein Drittel verlängert werden!!!!!!

Beispiel:

Bote von der Drachentrutz nach Escandra am 16. des 2. Saarka frühmorgens:

  • Von der DT nach Sarniant: Luftlinie 169 HM, tatsächliche Wegstrecke also   219, 7 HM. Der Bote legt prinzipiell am Tag 140 HM zurück, Wegstreckenklasse 1, also schafft er in diesem Fall 175 HM, da er aber in der schlechten Zeit reist, sind es doch nur 140 HM. Er braucht also 1, 5 Tage, kommt also am 18. Mittags in Sarniant an.
  • Von Sarniant auf dem Brazzach nach Escandra sind es Luftlinie 255, 3 HM, also tatsächlich 331, 9 HM. Flussaufwärts schafft ein Schiff auf dem Brazzach 80 HM, abzüglich einem Viertel für die schlechte Reisezeit, also nur 60 HM am Tag. Der Bote braucht also weitere 5, 5 Tage bis Escandra, so dass er am 23. abends eintreffen könnte, wenn er in Sarniant sofort ein Schiff gefunden hat.
  • Wenn der Bote dagegen direkt reitet und den Brazzach nicht nutzt, dann kann er auf die A 1 zurückgreifen. Er reist also von Sraniant mit 140 HM am Tag auf der A 1 nach Escandra, käme also nach weiteren 2, 5 Tagen dort an, wenn er unterwegs das Pferd tauschen konnte. Er wäre also am 20. Tag abends angekommen.
  • Entscheidet sich der Bote, den Umweg über Sarniant nicht zu machen, sondern direkt zu reiten, so hat er Luftlinie eine Wegstrecke von 340, 5 HM, also tatsächlich 442, 65 HM. Da er nicht auf die A 1 zurückgrieft, sondern auf normale Baroniestrassen, gilt Wegstreckenfaktor 1, das heißt die Reisezeit bleibt gleich. Hinzu kommt noch ein Malus von einem Viertel der Zeit für die schlechte Witterung, er schafft also tatsächlich nur 105 HM pro Tag. Er benötigt also etwa 4, 25 Tage und käme (wenn er unterwegs Pferde tauschen kann) am Vormittag des 20. Tages In Escandra an.
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Copyright 2003 Frank Prietz, Andreas Reicke, Andreas Riedlinger