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Inhalt
Geographie und Bevölkerung
Landeswappen
Politik
Herrschaftsform/Länder
Bevölkerung
Religion
Kultur - Geschichte
(ogedische) Zeitrechnung
Die heligonische Währung
Maßeinheiten
Steuern und Zölle
Gesetzgebung
Militärwesen
Klima
Flora und Fauna
Magie
Monster und besondere Wesen


Königreich Heligonia

Hauptstadt: Escandra 
Herrscher: König Helos Aximistilius III 
 

Geographie und Bevölkerung

Im südlichen Teil der Mittellande liegt das Königreich Heligonia. Die Grenzen des Reiches sind im Norden die Drachenzinnen über die eine Paßstraße ins Reich Nuremburg führt. In den Drachenzinnen entspringt auch der größte Strom des Reiches: der Jolborn. Er bildet gleichzeitig im Westen die natürliche Grenze zum Königreich Dracconia. Die Jolsee stellt die südliche Grenze Heligonias dar. Der Schlangenkamm grenzt den unteren Teil gegen die Wilde Lande ab. Die obere Ostgrenze jedoch verläuft in noch unerforschtem Gebiet. Vermutlich liegt dort das sagenhafte Elfenreich, das in die Wilde Lande übergeht. Heligonia wird von vielen Geschöpfen und Kreaturen bevölkert. Nur der untere Teil des Reiches gehört der menschlichen Rasse, die einst über die Jolsee ins Land drangen. Im Nordosten Heligonias, im Parimawald, soll eine humanoide Rasse, die sich Quez-Seletan nennt, ihr Unwesen treiben. Nur wenige Augenzeugen haben sie jemals gesehen und die Berichte über sie sind unterschiedlich und verworren. Der zweite große Strom des Landes ist der Brazach. Sein Quellgebiet konnte noch nicht erforscht werden. Vermutlich liegen dort die Städte und Bingen des legendären Zwergenreiches Doromanosch. (Karte)
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Landeswappen

Das Wappen Heligonias zeigt eine goldene, aufgehende Sonne mit neun Strahlen. Reichsgründer König Corenus Helos I erklärte es zu Ehren des Sonnengottes Helios zum Reichswappen. 
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Politik

Die Herrscher der einzelnen Landesteile sind auf den ersten Blick weitgehend frei in ihren Entscheidungen, aber über ihren Heliosbrief dem König stets Rechenschaft und Gehorsam schuldig. Der König verfolgt zur Zeit eine Politik, die die Kultur Heligonias und die Kommunikation innerhalb fördern soll. Außerdem sollen die unbesiedelten Gebiete im Norden erkundet werden, was eine Welle von Pionieren und Siedlern ausgelöst hat. Der Kontakt zum Ausland beschränkte sich während der letzten Herrschaftsperioden auf das Nötigste, König Aximistilius Helos III jedoch hegt Absichten, auch hier die Verständigung zu fördern. Heligonia ist ein Land, das keinen großen Krieg anstrebt, sondern seine Ziele durch Politik und Diplomatie zu erreichen sucht. 
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Herrschaftsform 


Heligonia ist ein absolutistisches Reich, das wie folgt gegliedert ist: 
Karte (Klick zum Vergrößern)Karte von Heligonia



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


unerforschtes Land
sagenhaftes Elfenreich
Parimawald
Ödlande
Insel Yagibur
legendäres Zwergenreich Doromanosch
 

Die Lehen


Kleinfürstentum Angaheym
freie Reichsstadt Betis
Grafschaft Darian
Fürstentum Drachenhain
fürstliche Vogtei Leomark
Baronien Antrutzen Flaitney
Gaeltacht Hochaskenstein
Jolbenstein Luchnar
Rebenhain Tatzelfels
Wolfenfeld
Abteien Lindfurt St. Aluin
Ballei Sengenberg
Abtei Dunkelstein
Kronvogtei Kratorpolis
Herzogtum Ligonii
Baronien Carajon Escandra
Tlamana
Markgrafschaft Norrland-Brassach
Baronien Dachsrode Grauburg
Norrland-Brassach
Ballei  Hohentor
Herzogtum Ostarien
Baronien Arnach Buchenfels
Emarania Erzmark
Hohenforingen Jolberg
Lodenburg Nordmark
Oraneck Silverhorn
Soltran Tristenberg
Grafschaft Sedomee
Baronien Apurien Calena
Sebur
Fürstentum Thal
Baronien Anthan Güldental
Lormark Niederlormark
Tolens Welzen
freie Handelsstadt Vjoshaven

 

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Bevölkerung

Die Bevölkerung des "zivilisierten" Teiles Heligonias beschränkt sich auf Menschen. Weiter im Norden befinden sich Ansiedlungen von Nichtmenschen, wie den Elfen, Zwergen und den Quetz-Seletan. Im Menschenreich sind solche fast nie anzutreffen. Nichtmenschen ziehen oft die Tarnung vor, worin auch begründet liegt, daß kaum ein Bürger Heligonias je z.B. einen Elfen gesehen hat und daß diesen oft Mißtrauen oder Ehrfurcht als Reaktion begegnet. 
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Die Religionen

Das Ogedentum
Das Ceridentum

Kultur - Geschichte

Heligonias Kultur ist an einem märchenhaft-mittelalterlichen Europa orientiert, an der Oberfläche scheint es durchgehend mittelalterlich und ohne große Fantasyelemente, je tiefer man jedoch vordringt, desto phantastischere Dinge kann man entdecken. Die offizielle Gründung des Königreiches Heligonia fand im Jahre 469 v.A.III statt. Zwar ist Heligonia seit ungefähr 700 Jahren besiedelt, jedoch bestand das Reich nur aus willkürlich ausgerufenen Baronien und Vogteien. Reichsgründer König Corenus Helos I gelang es das Reich zu einigen und zu befrieden. Seit dieser Zeit erhielt jeder König den Beinamen Helos. 
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(ogedische) Zeitrechnung

Das Jahr Null begann nach Amtsübernahme von König Aximistilius III zum Neujahrstag, der am 1. Tag des 1. Helios gefeiert wird (Realzeit 01.06.1972). Die Jahreszeiten und Monate sind im ogedischen (dem allgemeinen heligonischen) Kalender den vier Gottheiten geweiht: 
 
Juni
1. Helios
Dezember
1. Saarka 
Juli
2. Helios
Januar
2. Saarka
August
3. Helios
Februar
3. Saarka
September 
1. Xurl
März
1. Poëna
Oktober
2. Xurl
April 
2. Poëna 
November
3. Xurl
Mai
3. Poëna 

Die Woche hat sieben Tage mit je 24 Stunden. Die Wochennamen sind wie folgt: 
 
Heliostag (Sonntag) Tag an dem nicht gearbeitet u. den  Göttern gedankt wird 
Mondtag (Montag) 
Rhyanatag (Dienstag)  Rhyana ist die Schutzpatronin der Jagd
Wendetag (Mittwoch)  allgemeiner Markttag
Gwontag (Donnerstag)  der Falke Gwon , der die Seelen der Toten zu Helios trägt
Frohntag (Freitag)  Tag an dem der Lohn dem Lehnsherrn gehört 
Redontag (Samstag)  Redon ist der Schutzpatron der Seefahrt 

Den Ceridischen Kalender, welcher im Jahre 28 n.A.III von Primus Pacellus eingeführt wurde, kann man in der Beschreibung der Ceriden nachlesen. 

Zur einfachen Umrechnung in heligonische Daten hat Marc Gebauer einen ogedischen und einen ceridischen Online-Kalender geschrieben. 

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Heligonische Währung


1 Golddukaten
10 Dukaten
1 Dukaten
10 Groschen
1 Groschen
2 Nickel
1 Nickel
5 Kreuzer
1 Kreuzer
1 Laib Brot

Im heligonischen Handelsblatt können Richtpreise für verschiedene Waren und Dienstleistungen nachgeschlagen werden. 

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Maßeinheiten


1 Heligonische Meile Die Wegstrecke von Marola nach Escandra sind 1000 Meilen, 1HM sind circa 500 Meter (näheres zur Wegberechnung siehe Wegstrecken im Archiv)
1 Heligonische Elle  circa 60 cm 
1 Heligonischer Fuß  circa 30 cm
1 Heligonischer Batzen  entspricht 1 Kilo
1 Heligonische Unze  entspricht 10 Gramm
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Steuern und Zölle

Die Besteuerung innerhalb des Landes hängt von den Regenten der Landesteile ab, die Abgaben an den König werden durch die einzelnen Heliosbriefe speziell geregelt. Zölle variieren ebenfalls, Binnenzölle sind durchaus gebräuchlich, besonders gegenüber und in Darian, wo sie im Gegensatz zum restlichen Land recht hoch sind. Einzelfälle sind hier freie Reichsstädte wie Betis oder Hafenstädte wie Marola. Gegenüber Dracconia und Nuremburg werden die Zölle vom König kontrolliert und sind in letzter Zeit ausgewogen und dem Handel vorteilhaft geartet. 
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Gesetzgebung

Grundlage aller Gesetze ist die "Königliche Halsgerichtsordnung ". Diese wurde von König Helos Corenus I verfaßt und ist mit vielen Ergänzungen bis heute gültige Grundlage in allen Rechtsfragen. Die Machtausübung erfolgt durch die sogenannten "Helios-Briefe". Diese Briefe werden vom herrschenden König erteilt. Der Inhaber eines solchen Briefes bekommt bestimmte Rechte, die darin exakt beschrieben werden, erteilt. Manchmal ist der Helios-Brief nur für die darin erwähnte Person oder Personengruppe gültig, in anderen Fällen jedoch wird nur erwähnt, daß der Inhaber des Briefes über gewisse Rechte oder Titel verfügen kann. So besitzen alle Inhaber von Adelstiteln oder Ländereien einen Brief, der auch an Familienmitglieder weitergegeben oder vererbt werden kann. Ebenso betroffen sind Handwerksgilden, Beamte, Händler etc. Der König ist jedoch jederzeit in der Lage einen bereits erteilten Helios-Brief ohne Angabe von Gründen wieder einzuziehen. 
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Militärwesen

Der Stand der Waffentechnik entspricht der des späten europäischen Mittelalters vor der Entdeckung des Schießpulvers. Große Geschütze, wie Katapulte und Ballistas, werden seltener selbst hergestellt, zumeist jedoch aus Nuremburg importiert, was durch den schwierigen Handelsweg nur sehr selten geschieht. Offene Magierheere existieren nicht. 
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Klima

Das Klima entspricht Europa von Italien bis etwa dem nördlichsten Zipfel von Deutschland. In Sedomee wird es am wärmsten und in den Drachenzinnen und dem Schlangenkamm am kältesten. Die Gipfel dieser Gebirgszüge sind das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt, im Winter können viele Pässe nicht mehr gehalten werden und bleiben bis ins Frühjahr blockiert. 
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Flora und Fauna

Flora und Fauna entsprechen der eines märchenhaften Mittelalters. Der normale Bürger Heligonias wird sein ganzes Leben über meist nichts anderes zu Gesicht bekommen als Kühe und Spitzwegerich. Dringt man tiefer in die Wildnis vor, so kann man auf Fabel- und Fantasywesen treffen und wunderbare Zauberkräuter finden. Ein heligonisches Herbarium kann bei der Spielleitung angefordert werden. 
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Magie

Magie jeder Art funktioniert prinzipiell in Heligonia. Eingeschränkt wird dies nur durch die Kreativität der Spieler und die Darstellbarkeit, die die Atmosphäre bereichern und demnach nicht stören soll. Priester und Geweihte werden getrennt behandelt. 
In der Gesellschaft Heligonias ist verankert, daß es fast keine Magie in der Öffentlichkeit gibt. Die Magiebegabten Heligonias haben sich zu verborgenen Zirkeln und Orden zusammengefunden, die ein eigenes gesellschaftliches System bilden, die sogenannte "Arcane Gesellschaft ". Innerhalb dieser Gesellschaft tobt ein Streit um Macht und Einfluß, der nicht zu selten auch in die weltliche Ebene abdriftet, nicht zuletzt durch das Doppelleben mancher Persönlichkeiten bedingt. Magier leben dadurch oft im Verborgenen oder führen ein tarnendes weltliches Leben parallel dazu, kaum einer gibt sich als solcher zu erkennen. Magie wird nicht prinzipiell verfolgt, wird aber vom Hauptteil des heligonischen Volkes gefürchtet und mißtrauisch verschmäht. Die Orden tun ihren Teil und halten im Verborgenen mit ihrem Wissen, um so durch Tarnung und Überraschung politischen Vorteil zu gewinnen, und sich durch kontrollierte und vorsichtige Weitergabe magischen Wissens vor unwissenden Händen zu schützen. Öffentliche magische Akademien gibt es nicht! Die Universitäten Heligonias sind rein wissenschaftlich und wehren sich gegen eine all zu starke Verstrickung mit der arcanen Gesellschaft. Magie gehört dadurch nicht zum Alltag und ist etwas sehr besonderes! 
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  Monster und besondere Wesen

Im Norden Heligonias findet man Fabelwesen und manche Fantasy-Kreaturen. Unter ihnen sind die Quetz-Seletan, eingehörnte, primitive Humanoide. Weiterhin findet man besonders um und in den Wäldern verschiedene Feenvölker. Unter ihnen sind die Phiarae in letzter Zeit durch das Auftreten des Minerals Ameryll und mysteriöser Schriftrollen besonders bekannt geworden. Diese sind vor allem im Parimawald zu finden. 
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Copyright Anton Balluff, Stefan Rampp, Inés und Marc Hermann OF