Geschichte
Die nun folgende Geschichtsschreibung des heligonischen Hochlands
wurde aus vielerlei Quellen zusammengetragen, die mehr oder weniger
glaubwürdig
erscheinen, doch lest selbst...
Aus lang vergangener Zeit - das Hochland
Es muss vor vielen hundert Jahren gewesen sein, als die ersten Siedler
nach Heligonia kamen und beim Erforschen des Landes auf das hoch
gelegene
Land stießen. Da der Boden aber eher karg und unfruchtbar,das
Klima
rau und unbeständig war, zogen die meisten weiter nach Norden
über
das Gebirge hinweg oder siedelten sich im Osten oder Westen an. Die
wenigen
Siedler die blieben, machten sich das raue Land soweit wie möglich
nutzbar und passten sich nach und nach ihrer Umwelt an. So entstand ein
zäher Menschenschlag. Sie lebten lange Zeit relativ unbehelligt
von
der Politik des Tieflandes. Sie waren viel zu beschäftigt, sich
gegen
den menschenfeindliche Natur durchzusetzen.
Die Folge war, dass sich das Hochland und das Tiefland kulturell
immer
weiter voneinander entfernten, das Hochland blieb immer auf einem sehr
ursprünglichen Stand, während das Tiefland wuchs und gedieh.
Doch irgendwann wurden die mächtigen Herren des Tieflandes auf
die strategische Bedeutung des Hochlandes als natürlicher
Schutzwall
aufmerksam, der einen Einfall in das besiedelte Tiefland beinahe
unmöglich
machte. Es sollen gewaltige Schlachten um das Hochland gefochten worden
sein. Letzten Endes gewann die Grafschaft Drachenhain das Land für
sich. Der Graf begnügte sich, das Hochland in drei Teile zu
teilen:
Luchnar, Flaitney und Gaeltacht und sah wohlweislich von weiteren
Veränderung
ab.
Aus vergangener Zeit - Gaeltacht
Die Nachbarn des heutigen Drachenhainer Hochlands hatten sich blutig um
den natürlichen Schutzwall bekriegt. Die Menschen, die im heutigen
Gaeltacht lebten, wussten damals nicht zu welchem Land sie
gehörten
oder an wen sie sich wenden sollten. Sie waren sich auch untereinander
uneins in der Frage und Entscheidung, zu welchem Landstrich sie
gehören
wollten. So geschah es, dass sich das gaeltachter Volk in 7 Gruppen
aufteilte,
die einen wollten zu Drachenhain im Süden gehören, die
anderen
zu Ostarien im Norden, ein Teil war für den Westen, andere
für
den Osten und wieder andere für die Eigenständigkeit. Es
fanden
sich Familiensippen - in den 7 Clans wie sie sich nannten - zusammen,
da
die Familienangehörigen meist die gleiche Meinung und Gesinnung
vertraten.
So entstanden die 7 gaeltachter Clans, die in ähnlicher Form noch
bis heute bestehen und die McAarons, McPhees, McGodfreys, Mc Pipes,
McGraths,
McCaylors und McEicoyds heißen.
Als schließlich das Hochland der Grafschaft Drachenhain
zufiel,
waren sich die 7 Clansippen so uneins miteinander, dass sie
ständig
im Clinch miteinander lagen. Sie hatten ihren Teil des Hochlands,
untereinander
aufgeteilt und doch fielen sie ständig in die anderen Gebiete ein
und legten die Dörfer der anderen Clans in Brand. Dies muss vor
vielen
Jahrhunderten geschehen sein und ging als " Erster großer
gaeltachter
Clankrieg" in die Geschichte ein.
191 - 166 vor A. III. - Kenneth McGodrey
Als gesichert gilt die Geschichtsschreibung im Jahre 191 vor A. III,
denn da soll Kenneth McGodfrey die 7 Clans mit diplomatischem Geschick
geeint und zu einem großen Volk zusammengeführt haben. Dies
gilt als die eigentliche Geburtsstunde Gaeltachts. Kenneth McGodfrey
gelang
es alle Clanlords an einen Tisch zu bringen und gemeinsam über die
Geschicke Gaeltachts zu entscheiden. Er soll weiterhin von allen
Clanchefs
als Landesführer anerkannt worden sein und herrschte 25 Jahre
über
Gaeltacht.
Im Jahre 175 vor A. III setzt er den ersten Grundstein der Stadt
Tairngire,
und erklärte sie als Hauptstadt Gaeltachts. Die Clans standen fest
hinter ihm, endlich herrschte Frieden.
Im Jahre 166 vor A. III stirbt Kenneth McGodfrey im hohen Alter an
einer
Lungenentzündung. Nachfolger wird sein ältester Sohn Robert.
166 - 128 vor A. III - Robert McGodfrey
Robert führt das Lebenswerk seines Vaters fort. Er knüpft
freundschaftliche Bande mit benachbarten Ländern und erweitert die
Stadt Tairngire. Kurz vor seinem Tode im Jahre 128 vor A. III
lässt
er noch den großen Ratssaal in der Feste in Tairngire erbauen, in
dem die Clanlords noch heute tagen.
128 - 125 vor A. III - Dougal McGodfrey
128 vor A. III. heißt der neue Lord Dougal McGodfrey, er ist
der Neffe seinen Vorgängers Robert. Ein junger Mann, den
allerdings
die Muse mehr interessierte als die Staatsgeschäfte. Es wird
berichtet,
dass er jede Nacht an seinem Fenster stand, Gedichte zitierte und die
Sterne
beobachtete. Dougal hat in seiner kurzen Amtszeit nur eine
bemerkenswerte
Sache geschaffen, nämlich die Tartans, die Clankaros. Er
behauptete
von sich selbst, dass er eine Eingebung erhielt, als er mal wieder die
Sterne betrachtete, sie sollen ihm das Muster widergespiegelt haben,
die
heute als Godfreyer Tartan bekannt ist. Dougal verliebte sich 125 vor
Ax.
III in eine südländische Schönheit und zieht mit ihr
fort,
das Zepter übergibt er seinem Bruder Alec McGodfrey, der schon
zuvor
als eigentlicher erster Mann, im Stillen, die Geschäfte leitete.
125 - 108 vor A. III - Alec McGodfrey
Mit Alec McGodfrey sitzt wieder ein fähiger Mann auf dem
gaeltachter
Thron. Er regiert weise und gerecht, ist ein tapferer Krieger und ist
sehr
angesehen bei den Clans und im Ausland. Unter Alec?s Führung
erlebt
Gaeltacht eine wahre Blütezeit, Handwerk und Handel erhalten neue
Impulse. Es zieht auch viele Tiefländer in die Hauptstad , dadurch
wird Tairngire der Mittelpunkt des (gaeltachter) Hochlandes. 119 vor
Ax.
III heiratet er seine Cousine Betty, aus dieser Verbindung gehen 3
Kinder
hervor: Die Zwillinge Henry und Oliver und das Mädchen Margrath.
Als
Alec das zeitliche segnet, erhält der erstgeborene Henry die
Macht.
Der Bruderzwist: 108 - 104 vor A. III - Henry McGodfrey
Henry war sehr stolz auf seinen neuen Titel, den er im Jahre 108 vor
Ax. III erhielt und trug dies auch offen zur Schau. Sein
Zwillingsbruder
Oliver hingegen war sehr ärgerlich, dass Henry den Lordtitel
erhalten
hatte und platzte faste vor Neid. Er wollte Henrys Ansehen
schwächen
und stellte ihm eine Falle. Er schnitt den Sattelgurt von Henrys Rappen
durch, so dass der Bruder schwer stürzte. Natürlich wusste
Henry,
dass nur sein Bruder hinter der Sache stecken konnte und wollte es ihm
heimzahlen. So ergab eines das andere und bald hatten die beiden
Godfreys
nicht anderes mehr im Sinn, als Gemeinheiten aneinander auszuprobieren.
Eines Tages ging Henry etwas zu weit, er wollte Oliver von einer Klippe
stürzen. Und so wie sie gemeinsam stritten, so starben sie auch,
als
Beide engumschlungen über den Rand der Klippe stürzten...
Tagil und der zweite große Clankrieg
Durch die blutrünstigen Brüder erfolgt eine grundlegende
Wende
in der gaeltachter Geschichte. Ein Streit um die Nachfolge Henrys
entbrannte.
Die anderen Clans meldeten sich zu Wort, rasch sollen die Nachfolger in
dieser Zeit gewechselt haben, da gab es Jamie Mc Caylor, der Gaeltacht
von Drachenhain lösen und unabhängig sein wollte. Doch dazu
kam
es nicht, denn Charles McEicoyd stieß ihn vorher vom Thron, auch
dieser konnte sich nicht lange halten. Ein Weib soll ihm die Macht
streitig
gemacht haben, Margrath McGodfrey ihr Name, die Schwester der
Zwillingsbrüder.
Sie beanspruchte Gaeltacht für sich, da sie die
rechtmäßige
Erbin war, doch niemand wollte in dieser Zeit eine Frau auf dem Thron
haben,
im Norden herrschte Krieg und ein Krieger wäre besser geeignet.
Ein
jeder Clan brachte seine Thronanwärter hervor, ein jeder von ihnen
soll bestens geeignet gewesen sein, doch das Volk konnte sich auf
keinen
von ihnen einigen.
Im Norden rückten die McEicoyds mit Hilfe des großen
Clans
der McPhees gegen die Mc Aarons vor und überfielen deren Wohnsitz
Tarbet. Und auch im Süden ging es hoch her, es wird berichtet,
dass
die McGrath die gesamten Lochs abriegelten, so dass kein Fisch mehr in
den Rest des Landes gelangen konnte.
Der "Zweite große Clankrieg" war kein groß angelegter
Kampf,
eher ein langandauerndes Gemetzel. Man kann ihn unter den Jahren 103
bis
87 vor A. III in den Geschichtsbüchern finden. Die Clans der
McCaylors,
der McEicoyds, der McPipes und der McGodfreys werden sehr
geschwächt.
Zurück bleiben drei mächtige Clans, die McGrath, McAaron und
McPhee heißen. Im Jahre 90 vor A. III verzichten die McGodfreys
auf
den Thron und ziehen sich auf einen Gutshof im Ringwald zurück.
Auch
die anderen kleineren Clans können es sich nicht mehr leisten, am
Krieg teilzunehmen.
87 - 75 vor A. III - Gilrain McPhee
So übernehmen 87 vor A. III die Sieger den Lordtitel von
Gaeltacht,
sie heißen McPhee. Die Familie der McPhee verlässt ihre Burg
Ayrton und zieht mit wehenden Fahnen in die Hauptstadt ein. Ihr
Anführer
ist Gilrain McPhee, ein starker und mächtiger Kriegsführer.
Die Familie der McPhees war damals sehr groß, so dass sie nicht
alle in der Tairngirer Feste Unterkunft fanden. Kurzerhand ließ
Gilrain
einen Teil abreißen und erbaute den linken Flügel neu. Unter
seiner Herrschaft wurde ein rascher Aufschwung in das vom Krieg
zerstörte
Land eingeleitet und um dies zu festigen, nannte er Gaeltacht von
diesem
Zeitpunkt Tagil.
Gilrain starb mit 50 Jahren am Fette, denn er liebte das Speisen und
konnte nicht Maß an sich halten.
75 - 43 vor A. III - Humphrey McPhee
Als sich einige Tage nach seinem Tode die Kunde von seinem Ableben
im Land breit machte, versuchten die McGrath und die McPipes noch
einmal
einen Aufstand. Doch sie kamen zu spät! Humphrey McPhee hatte
bereits
den Thron bestiegen! Er regiert vom Jahre 75 bis ins Jahr 43 vor A.
III.
Zu erwähnen ist, dass Humphrey ein begeisterter Bergsteiger war
und im Jahre 56 vor A. III. einen Weg nach Ostarien über den nach
ihm benannten Humphrey-Pass. Der Weg wurde als einer der schwierigsten
im heligonischen Fernwandereralmanach beschrieben.
43 - 18 vor A. III - Victoria McPhee
Das Jahr 43 vor A. III sollte die erste Frau auf den tagiler Thron
bringen. Humphrey hatte selbst keine Nachkommen, so fiel das Land an
seine
jüngere Schwester Victoria. Diese konnte sich 25 Jahre an der
Macht
halten, ihre Regierungszeit war eine friedvoll, jedoch unbedeutende
Epoche.
Ihr Tod ist bis heute ungeklärt, es heißt, dass sie von
einem
Besuch in den Saarkamooren nie wieder zurückkehrte und in den
Nebeln
verschwand. Auch sie hatte keinen Thronerben zur Welt gebracht.
Als nächstes standen in der Erbfolge die Erben von Gilrains Bruder
Ian und Roary dem Lordtitel nahe. Als Ältester wurde Ian McPhee
als
Baron in Tairngire gekrönt.
18 vor A. III - 23 nach A. III - Ian McPhee
Die Amtszeit von Lord Ian McPhee umfasst die Epoche 18 v.A. III bis
23 n. A. III. Er heiratete 9 v.A. III Sally, eine einfache
Bäuerin,
die ihm drei Kinder gebar: Angus, Brian und Mary.
Ian war sehr um das Land bemüht, er holte Siedler ins Land und
lies in den Bergen Tagils nach Mineralien forschen.
Im Poena 23 nach A. III stirbt der Lord an einem Herzinfarkt, als es
sich (sinnlos) über die schon wieder gestiegenen Alepreise
aufregte.
23 - 28 nach A. III - Angus McPhee
Angus McPhee übernimmt nach dem Tode seines alten Herren die Macht
über Tagil. In seine Zeit - und ihm zu Dank verpflichtet - fallen
die Mitbegründung des Ogedenbundes, der Bau der Hochlandstraße
und
etliche Jahre des Friedens und des Wohlstandes.
Doch im Sommer des Jahres 28 nach A. III überwirft sich Lord
Angus
- vielleicht geschah dies aus Größenwahn, vielleicht war es
aber auch ein erstes Zeichen des folgenden Konfliktes im gesamten
Hochland
- mit dem Drachenhainer Fürsten und es werden Gerüchte laut,
dass er den heligonischen König stürzten will. Fürst
Waldemar
entzieht ihm den Heliosbrief und verweist ihn des Landes. Angus flieht
mit seinem Clan und einigen anderen Anhängern aus Heligonia. Mit
ihm
wandert ein Großteil des Vermögens. Zurück bleibt ein
verunsichertes
Volk und ein ausgebeutetes Land.
Und wieder Gaeltacht
Im Herbst desselben Jahres übergibt Fürst Waldemar von
Drachenhain
dem Drachentrutzer Ritter Richard Godfrey von Streitberg als Dank
für
seine Dienste im Drachenberg-Krieg die Baronie Tagil. Richard ist ein
direkter
Nachkomme des Godfreyclans und hat sich durch Ehre und Geschick den
Titel
verdient. Nach über 100 Jahren sitzt nun wieder ein Godfrey in
Tairngire.
Doch hat es Richard nicht leicht , denn hinter vorgehaltener Hand
munkelt
man, dass er nur Baron wurde, weil er wie der Fürst dem
ceridischen
Glauben angehört und das passt den urogedischen Hochländern
(und
auch den nachbarlichen Hochländern) gar nicht. Dennoch schworen
ihm
die Clans im Winter 28 nach A. III die Treue.. Eine seiner ersten
Handlungen
war die Rückbenennung von Tagil in Gaeltacht.
Die hochländischen Nachbarn (Luchnar und Flaitney) helfen
Gaeltacht,
es werden Nahrungsmittel und Baumaterial zur Verfügung gestellt.
Baron
Richard versucht freundschaftliche Beziehungen zu seinen Nachbarn
aufzubauen.
Nach anfänglich hohen Widerständen erscheint es zunächst
so, als hätte er damit Erfolg, doch macht er selbst alle
Bemühungen
seinerseits zunichte, als er nach einem Jahr im Amt den Bau einer
ceridischen
Kirche für Tairngire beauftragt und zur Neubesiedlung des Landes
aufruft.
Das übrige Hochland sieht die wachsende Spannung und die
Entzweiung
der drei Hochlandbaronien, aber Luchnar und Flaitney sind offiziell die
Hände gebunden.
Dies ist der Zeitpunkt an dem Richards älteste Schwester
Cailleen
in die Geschehnisse eingreift. Cailleen ist sehr um das Volk und die
langjährigen
Bande zu Luchnar und Flaitney besorgt. Sie versucht zwischen dem
luchnischen
Baron Koldewaiht von Hautzensteyn und dem flaitnischen Baron Foranan
und
ihrem Bruder zu vermitteln und die Wogen zu glätten. Doch Richard
zieht sich immer mehr ins Gebet zum Einen zurück. Als dann der
Primus
der Ceriden, Pacellus und Bruder Adrian (der, eine Vision vom Tor der
Unschuld
hatte) auf ihren Weg nach Betis in Gaeltacht halt machten, ergreift
Richard
sofort die Gelegenheit und bittet den Primus selbst, die Einweihung der
ersten Kirche in Gaeltacht vorzunehmen.
Was auch immer sich in einem ceridischen Gottesdienst ereignet soll
den Ogeden einerlei sein, doch während des Gottesdienstes in
Tainrgire
hatte auch Richard, Baron von Gaeltacht, eine Vision. Es heißt,
der
Eine zeigte Richard den Weg auf, den er im ceridischgefälligen
Glauben
gehen sollte. Richard wurde zum heiligen Streiter des Ceridentums. Er
hielt
es für seines Pflicht als Ceride, seinem Bruder Adrian auf seiner
Suche nach dem Tor der Unschuld zu begleiten und zu beschützen.
Voller
Erleuchtung und Glauben bat Richard Fürst Waldemar, ihn mit dem
Pilgerzug
ziehen zu lassen und stellvertretend seine älteste Schwester
Cailleen
als Freifrau einzusetzen. Fürst Waldemar entsprach dem Begehr
Richards.
Einige Zeit später Aktuelles im Jahre 31 n.A. III
Das Hochland und die Clans sind trotz des Nichtglaubens an den Einen
froh
darüber, dass der Eine Richard vom Hochland entfernt hat. Mit
Cailleen
haben sie eine der ihren unter sich, sie liebt das Volk und das
Hochland
und ist gläubige Ogedin. Und doch sollten die großen Zeiten
der Unruhen erst beginnen.
Bei einem harmlosen Bardenwettbewerb in der Nachbarbaronie Flaitney
tauchten alte Statuen der Viere auf. So alt sollen diese Statuen sein,
dass sich kein Mensch an solche Abbildungen der vier ogedischen
Götter
erinnern kann. Schon am Bardenwettbewerb zeigte sich, dass mehrere
Gruppierungen
größtes Interesse an diesen Steinstatuen hatten, denn es
wurden
mehrere erfolglose Diebstähle unternommen. Alle Beteiligten war
klar,
dass es sich um sehr wertvolle Statuen, sei es nun ideologischer und
weltlicher
Art, handeln musste.
Als dann noch die Vier Götter den Menschen eine Erscheinung schenkten.
Beschlossen die anwesenden ogedischen Priester die Göttersteine zu schützen, dass die Statuen geteilt und getrennt aufbewahrt werden.
Auf Wunsch der Götter sollten die
Bildnisse
aber im Hochland bleiben und so kam es dass die Statue des Helios und
die
Statue der Saarka nach Gaeltacht gebracht wurden, wo sie seitdem geheim
und unter strenger Bewachung verwahrt werden.
Drachenhain-Konflikt
Fürst Waldemar forderte von der Jolbensteiner Baronin Karelis
Jefferindell Karelia
die Auslieferung des Heliosgeweihten Metabor, der sehr um die
Auffindung
der alten Statuen bemüht war. Karelia weigerte sich. Daraufhin
rief
Waldemar alle drachenhainer Baronien auf, gegen Jolbenstein in den
Krieg
zu ziehen. Karelia verschanzte sich in ihrem Land. Die ogedisch
gläubigen
Barone/Baroninnen, unter anderem auch die gaeltachter Freifrau Cailleen
von Gaeltacht, stellten sich gegen ihren Fürsten , denn sie
wollten
das Ogedentum verteidigen. Es wurde beschlossen gemeinsam gegen den
Fürsten
in den Krieg zu ziehen, um Jolbenstein zu retten. Allen Beteiligten war
klar, dass diese Machtprobe erneut ein wichtiger Angelpunkt in der
hochländischen
Geschichte sein würde.
Als erstes zogen Rebenhain und Luchnar los. Gaeltacht erhielt
Unterstützung
von vielen Saarkanis aus dem Süden und folgte dem geeinten Heer.
Dem
Rebenhainer, den luchnischen Mannen, einigen Rittern des Ordens des Lichts und dem Prinzen Leomar gelang es, Karelia zu befreien
und
sie suchten Zuflucht in Gaeltacht bei Cailleen.
Doch dann hörte Richard die Geschehnisse in Drachenhain, er befahl
seiner Schwester und dem gaeltachter Volk sich aus dem Krieg heraus zu
halten und kündigt seine Rückkehr an.
Mittlerweile haben sich auch die Geschehnisse auf Burg Drachentrutz
überworfen, denn Fürst Waldemar ist verschwunden, ob geflohen
oder vertrieben ist niemanden bekannt.
Richard kehrt nach Gaeltacht zurück. Sein Ankommen wird mit
eisigem
Schweigen des Volkes kommentiert. Richard geht in die Kirche zum
Nachdenken
und besinnt sich seiner Vision. Er bittet den König von allen
Amtsgeschäften
entlassen zu werden. Er will sich nur noch den Glaubensangelegenheiten
widmen. Seine Schwester Cailleen soll als offizielle Baronin eingesetzt
werden, da sie seiner Meinung nach das meiste Vertrauen im Volke
geniesst.
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