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Land und Leute

Land

Gaeltacht teilt sich in drei große Bereiche auf. Diese Gebiete sind natürlichen Ursprungs und gehen ohne richtige Grenzen ineinenander über. Sie haben sich über Jahre hinweg aufgrund ihrer geographischen Lage herauskristallisiert.
Im Norden liegt Etain. Etain ist der kargste und unfruchtbarste Teil Gaeltachts. Hier liegen die Saarkamoore und das Gebirge ist zum Greifen nahe.
Im Südosten befindet sich Antrim. Antrim ist der besiedelste Teil Gaeltachts. Zwei große Handelstraßen führen durch die Provinz und die Hauptstadt Tairngire ist hier zu finden.
Im Südwesten findet man den Landstrich Dournack. Es ist das fruchtbarste Gebiet, denn durch den großen Ringwald im Norden und die vielen Lochs im Süden gibt es reichlich Tier- und Pflanzenvorkommen.

Heerwesen

Das gaeltachter Heer besteht aus tapferen, wehrtüchtigen Männern und Frauen. Die sieben Clans stellen jeweils für vier Jahre einige Mannen ab, um die Landesgrenzen zu bewachen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Oberbefehlshaber über das Heer ist der Baron/-in. Außerhalb eines Krieges wird die Funktion normalerweise vom obersten Heermann ausgeführt.
Falls es doch einmal, wie ja vor kurzem in Drachenhain-Konflikt geschehen, zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt, stehen alle wehrhaften Clanleute bereit, um für Ihr Land zu kämpfen.
Am meisten sind Axt oder Langschwert verbreitet. Die Gaeltachter aus dem Ringwald können auch recht gut mit Pfeil und Bogen umgehen, ebenso wie die Clans aus den Lochs geschickt mit dem Speer sind.

Religion

Die Bewohner des Hochlands gehören seit Menschengedenken dem Ogedentum an und lassen sich auch nicht davon abbringen die alten Traditionen hingebungsvoll zu pflegen. Zahlreiche Schreine, Quellen und Bäume sind den Göttern geweiht. Die Ogendenpriester haben einen großen Einfluss auf die Hochlandbevölkerung. Alle Bemühungen der ceridischen Kirche, insbesondere jene durch Fürst Waldemar von Drachenhain wurden durch hefige Widersetzung abgetötet.

Besonders wird in Gaeltacht Saarka verehrt. Mit ihr sind die Gaeltachter am Engsten verbunden, denn ihre Moore, die in Etain liegen, sind heilig und werden mit Ehrfurcht geliebt und gefürchtet. Die Saarkani werden sehr geachtet. Sie helfen der einfachen Bevölkerung als Geburtshelferinnen, sie erstellen Tränke und wissen Rat bei Krankheiten und geben seelischen Beistand.

Weiterhin gibt es eine große Heliosgarnison in Antrim. Dort leben viele Heliosgeweihte, die als mutige Kämpfer ihren Glauben und das Hochland verteidigen.

Aus der jüngsten Zeit:
Bei einem Bardenwettbewerb im Winter des Jahres 31 nach A. III. in Flaitney kam es zu einem unerwarteten Ereignis. Es tauchten urplötzlich vier Götterstatuen von derselben Art auf. Untersuchungen ergaben, dass er sich um uralte Abbildungen der Vier handeln musste. Nach einem erfolglosen Diebstahl wurden die Statuen zum Schutze ihrer selbst geteilt und in alle Himmelsrichtungen gebracht. Zwei der Statuen, nämlich die Bildnisse von Saarka und Helios, werden seitdem in Gaeltacht aufbewahrt. Der genaue Verbleib wird auf Wunsch der Götter geheim gehalten.

Schafe

Ein Redewendung der Gaeltachter besagt: "Am wichtigsten sind mir meine Schafe, am zweiwichtigsten ist da der Clan, dann der Whiskey und dann,hm... darum sollen sich die hohen Leute kümmern...."
Es finden sich viele, viele, Schafe im Hochland, pro Gaeltachter sollen es schon 50 Viecher sein. Wie hoch der Bestand genau ist, weiss niemand so genau, denn das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Da es in Gaeltacht schon einige Jahre keine Schafsepedemie mehr gab, ist anzunehmen, das es zur Zeit Tausende gibt.
Die (häufigsten) unterschiedlichen Rassen sind:
  • schwarzes Larvenschaf, das durch sein liebliches Gesicht überzeugt Das Larvenschaf ist recht ungezogen und verspielt
  • das beliebte Schüttelschaf, das sehr langes Haar und gebogene Hörner aufweist. Es ist aufmerksam, robust und sehr wachsam
  • dann wäre da noch das Weisswollschaf erwähnenswert. Es liefert die Wolle für die robusten Hochlandstoffe. Es ist sehr anspruchsvoll und lässt sich recht schlecht leiten
  • das gemeine Landschaf, dass ähnlich dem Weisswollschaf ist, nur kleiner. Es liefert derbere Wolle. Es ist anspruchslos und das häufigste Schaf in Gaeltacht.
  • Brauchtum

    Schafscheren
    Alljährlich findet am ersten Tag des 3. Poena in Tairngire das große Schafwettscheren statt. Jeder Clan ist bestrebt, dass der Titel "Noirin" (Scherkönig) an einen der ihren vergeben wird. Arthur McGrath trägt diesen Titel nun schon zum 4. Mal und gilt auch dieses Jahr als eindeutiger Favorit.
    Gaeltachter Festspiele
    Einmal im Jahr, im ersten Heliosmond, ruft die Baronin, Caileen McGodfrey, ihr Volk zu den Festspielen zusammen. Aus dem ganzen Land verschlägt es das Volk nach Tairngire, um einen Blick auf die Teilnehmer zu erhaschen. Das Turnier findet tagsüber statt und dauert 3 Tage lang. Am Abend wird auf dem großen Turnierplatz vor der Stadt ausgiebig gefeiert und getanzt.
    Ein jeder kann an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen und sein Können zur Schau stellen.
    Die Spiele gehen auf Alec McGodfrey zurück. Denn seine Botenreiter hatten allesamt eine schlimmen Husten, so dass sie nicht arbeitsfähig waren. Doch mußte er schnell eine Botschaft an den König übermitteln, also was tun? Er rief das Volk auf, sich an einem Wettlauf zu beteiligen, um heraus zu finden, wer dieser Aufgabe würdig sei. Sehr viele kamen, um sich am Hindernisslauf um die Stadt zu beteiligen. Der Sieger erhielt eine feste Anstellung beim Baron als Botenreiter und noch dazu einen Beutel voller Silberstücke.

    Der Wettlauf war beim Volk so gut angekommen, dass dieses Ereignis jedes Jahr wiederholt wird. Mittlerweile haben sich die Disziplinen geändert, manche wurden gestrichen, neue sind hinzugekommen, aber im großen und ganzen, ist es ein prächtiges Volksfest, bei dem die Gaeltachter ihre Kräfte messen und ihr Land feiern.
    Einige der Diziplinen sind hier aufgeführt:

  • Hammerwurf: Die Recken müssen eine schwere Eisenkugel, die an einem Drahtseil befestigt ist, in schnellen Kreiselbewegungen über das Haupt schwingen, um die Kugel so weit wie möglich in die Turnierwiese zu schlagen.
  • Steinstoßen: Ein schwerer Felsblock muß rücklings über eine hölzerne Meßlatte befördert werden.
  • Baumstamm werfen: Ein Eichenstamm, der von seinen Ästen befreit wurde, wird aus der Hocke so weit wie möglich gestoßen.
  • Wettlauf: An diesem Spiel nimmt fast ein jeder teil, vom alten Weiblein bis hin zum Jüngling. Sie müssen alle einmal um die als Ringwall angelegt Stadt laufen. Gewinner ist der, der als erstes am Ausgangspunkt angelangt. Oft hinken einige alte Teilnehmer erst Stunden nach dem Gewinner zum Siegestor heran.
  • Jungferntanz: Die Jungfrauen führen alljährlich die gaeltachter Volkstänze auf, in dem sie um einen mit Blumen geschmückten Birnenbaum einen Reigen tanzen. Eine wahre Freude ihnen zuzusehen.