Hauptstadt:       Hochanthen
Herrscher:        Fürst Bartha

Landeswappen:

Das Landeswappen zeigt eine silberne Eule auf blauem Grund.

Hauptstadt

Am Lauf des Brazach erheben sich die Zinnen der Landeshauptstadt Hochanthen. Solide gebaute Häuser mit schilfgedeckten Dächern prägen das Stadtbild. Die Stadt wird vor allem von Handwerkern bewohnt, daher sind die Handwerksgilden ein wichtiger Machtfaktor.

Wirtschaft

Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Fürstentums sind regional sehr unterschiedlich. Die Baronien Lormark und Niederlormark sind das „Armenhaus“ des Landes. Die mageren Wiesen eignen sich nicht allzu gut für den Getreideanbau, und das rauhe Klima entlang des Schlangenkamms lässt die dortigen Bauern nur karge Ernten einbringen. Immer wieder kommt es vor, dass die Bewohner ihre Höfe aufgeben und ihr Glück in den Städten und fruchtbareren Regionen Thals versuchen. Zahlreiche Geistersiedlungen und Gehöfte säumen die Wege im Osten Thals. Es gehen Gerüchte, nach denen die verlassenen Häuser Schmugglerkarawanen Unterschlupf bieten. Die übrigen Baronien, insbesondere das Land am Brazach, sind sehr fruchtbar und werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Ein guter Teil des Getreidebedarfs Heligonias wird hier angebaut und trägt wesentlich zur Versorgung des Reiches bei.

Die wirtschaftliche Stütze Thals ist die Baronie Welzen. Ihre Händler und Geldsäckel arbeiten Hand in Hand mit denen der Freien Reichsstadt Betis. Die dort ansässigen Händlerfamilien nutzen ihre ausgezeichnete Lage am Brazach-Delta um Handel mit ganz Heligonia zu treiben.

Eine weitere einträgliche Dukaten-Quellen sind die Zölle, die aufgrund der zentralen Lage Thals beim Handel mit den anderen Ländern erhoben werden. Das ausgezeichnete Thaler Kunsthandwerk, welches vor allem in Hochanthen eine Qualität und meisterliche Hand gefunden hat die ihres gleichen sucht und natürlich die in Nah und Fern begehrten Thaler Delikatessen, die zu dem Ausspruch: „Leben wie die Götter in Thal!“ geführt haben, sind typisch Thalerisch und überall im Königreich begehrt.

 

Religion

Die Bewohner des Fürstentums Thal sind ausschließlich Ogeden. Besonders in den ländlichen Gebieten wird sehr göttergefällig gelebt und die ogedischen Feierlichkeiten werden sehr genau genommen.

 

Gesetzgebung

Wie in allen Ländern des Reiches ist auch in Thal die Königlich Heligonische Halsgerichtsordnung die Grundlage aller Gesetze. Fürst Bartha wendet diese weise und gerecht an.