gesamte Karte Thals

Die geographische Lage Thals

Das Fürstentum Thal liegt im Herzen des Königreiches und ist fast allen übrigen Ländern Heligonias benachbart. Die beiden großen Flüsse Heligonias -  Jolborn und Brazach - begrenzen Thal im Westen und Norden. Jenseits des Brazach liegt das Fürstentum Drachenhain, im Osten das Kronland Ligonii. Im Süden grenzt Thal an die Grafschaften Darian und Sedomee.

Die Baronien

Das Fürstentum Thal gliedert sich in sieben Baronien: Anthan, Beraht, Güldental, Langenau, Lormark, Tolens und Welzen.

Ganz im Westen liegt die Baronie Welzen. Baron Beorric von Wulfenstein und seine Gemahlin Roxana von Beraht regieren über die geschäftstüchtigen Welzener, denen das Handeln ebenso im Blut liegt wie den Betiser Bürgern, mit denen sie eine lange Tradition verbindet.

Baron Sihran von Tolens ist mit der Baronie Tolens belehnt. Da er jung an Jahren ist, muss er sich seine Sporen erst noch verdienen. Das waldreiche Tolens ist vor allem für sein Holz, seine heilenden Quellen und seine kulinarischen Gaumenfreuden wie Tolenser Hirschragout und Tolenser Breschtlingsgselz bekannt.

In der Mitte Thals liegt die Baronie Anthan, in der sich die Hauptstadt, Hochanthen, mit dem Sitz des Fürsten befindet. Fruchtbare Felder, Handwerk und Handel prägen das Bild der Baronie, über die der Fürst selbst als Baron herrscht.

Östlich von Anthan liegt Güldental, die kleinste Baronie des Landes, deren intensive landwirtschaftliche Nutzung ihr ihren Namen einbrachte. Herrscher von Güldental ist Prinz Anselm von Thal. Bis 22 n. A. III. gehörte Güldental zur damaligen Grafschaft Drachenhain und gelangte erst durch den sogenannten „Baronietausch“ in Thaler Besitz.

Ganz im Nordosten liegt die Baronie Lormark, mit der Baron Hektor von Eichenstein belehnt wurde. Durch die Lage weit im Osten müssen die Menschen dort den kalten Winden des Schlangenkammes trotzen. Dementsprechend sind im welligen Hügelland auch mehr Viehherden als bestellte Felder zu finden.

Südlich der Baronie Lormark befindet  sich die Baronie Langenau. Zwischen zwei lang gezogenen Hügelketten befindet sich das Tal der Ippe. In diesen weiten Grund finden sich die wichtigsten Städte und die großen Waldgebiete. Die Vegetation wird  vom Brazach zum kleinen Brazach hin immer kärglicher. Die Südgrenze wird ebenso von der neuen Baronie Beraht gebildet.

Im südöstlichen Zipfel Thals ist das Gebiet der Baronie Beraht. Aufgrund des sehr kargen Bodens wird nur geringfügig Ackerbau betrieben, so dass hauptsächlich große Wiesen das Landschaftsbild prägen. An den Ufern des kleinen Brazach finden sich zahlreiche Weiler,  in denen rege Fischzucht betrieben wird. Diese bilden auch das Haupthandelsgut in die nahe Grafschaft Darian.

 

Landschaftsbild, Klima und Tierwelt

Das Klima des Fürstentums Thal ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während die Lormark und die Niederlormark von langen und kalten Saarka-Zeiten heimgesucht werden, sind die klimatischen Bedingungen der übrigen Baronien günstiger. Entlang des Brazach und des Jolborn erstrecken sich fruchtbare Ebenen, die landwirtschaftlich genutzt werden. Im Hinterland hebt sich das Gelände etwas an und geht in zusammenhängende Wälder über. Diese beheimaten allerlei jagdbares Wild und den gefürchteten Riesenbraunbären. Er misst aufgerichtet bis zu acht heligonische Ellen und ist somit das größte bekannte Tier in Heligonia. Trotz seiner außerordentlichen Stärke und gefährlichen Zähne wird er gejagt, denn sein Fleisch gilt als Delikatesse; der bekannte Thaler Bärenschinken ist in ganz Heligonia begehrt. Die Auen des Brazachdeltas bestehen aus feuchten Wiesen und Sümpfen. Dort trifft man riesige Schwärme von Vögeln und zahlreiche Amphibienarten an. Die Auen des Brazach-Delta bestehen aus feuchten Wiesen und Sümpfen. Dort trifft man riesige Schwärme von Vögeln und zahlreiche Amphibienarten an. Eine besondere Plage während der wärmeren Jahreszeiten ist die Paradophulus-Mücke. Diese Insekt kann sich in der Sumpflandschaft ungeheuer vermehren. Die vermehrt sich vom Blut der Menschen und Tiere und verursacht unangenehme Stiche, die Eiterbeulen hinterlassen.