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| Die Männer aus der Grafschaft Darian liefern sich ein so genanntes Utzganturnier. |
| Foto: Krech |
Gelebt wird in einer Dorfgemeinschaft mit Bürgern, gräflichen
Soldaten, Händlern, dem Bürgermeister Bashi, bösen Menschen
und Rebellen. Viele Göste sind wegen des Neujahrsfestes und eines
so genannten Utzganturniers nach Alhambra gereist. Das Dorfleben findet
um und in Zelten statt, die im Inneren mit Requisiten ausgestattet sind,
die eine magische Aura verbreiten.
Am ersten Tag wird die aktuelle Zeitung der Heligonier, der "Helios-Bote"
von einem Kurier verkauft und das Blatt der Rebellen "Pergament" heimlich
verteilt. Am Abend erscheint Hortensia vom heligonischen Geheimdienst und
weist auf ein geplantes Experiment des Ordo Mechanicus hin, von dem sie
aber noch nichts genaueres weiß. Später stellt sich heraus,
dass es sich um eine Zeitreise handelt. Sie verteilt an die vom König
abgesandten Spieler einen antimagischen Trank. Kristalle, deren Energie
für eine Zeitreise in die Vergangenheit und wieder zurück benötigt
wird, sind in Alhambra vesteckt und müssen gefunden werden. Am zweiten
Tag beginnt die Zeitreise, an die sich der Dorfälteste Melwin nur
bruchstückhaft erinnert. Durch einen Chronomatan, in Form eines Tores,
begleitet von mystischer Musik, werden die Spieler in die Vergangenheit
geschickt. Nach der en Rückkehr treffen sie auf das Alhambra vor 111
Jahren und auf eine ungewohnte Dorfgemeinschaft. Das Land heißt noch
wie früher Valmera, es weht anstelle der heligonischen Flagge die
valmerische und auch die Kleidung der Dorfbewohner hat sich geändert.
Melwin trifft sein jüngeres Ich, beide verwickeln sich in eine
Streitgespräch: Sie wollen den Lauf der Geschichte verändern.
Bis zum Samstagnachmittag wird nach den Erinnerungen von Melwin die Vergangenheit
gespielt. Ein Mord kommt darin genauso vor wie ein Söldnerhaufen,
mit dem um eine Namensliste gekämpft wird, in einer Höhle wird
ein geplanter Mord verhindert und das "Unsichtbare" gespielt. Das Chronomatan
wird nach der Rückreise der Spieler in die Gegenwart vom Unsichtbaren
zerstört.
Jetzt beginnt das eigentliche Neujahrsfest der Heligonier mit Musik,
Tanz, Spielen, Gaukelei und einem abendlichen Bankett. Dazwischen findet
ein Utzganturnier mit vier Männer- und zwei Damenmannschaften statt.
Utzgan ist ein Spiel, bei dem eine Lederscheibe über die gedachte
Linie zwischen je zwei Utzfans gebracht werden muss. Ähnlich wie beim
Rugby ist körperlicher Einsatz nicht nur gewünscht, sondern gefordert.
Turniersieger wurden "Machmuts Meuchelmörder", die im Endspiel die
"Wüstensturm Alhambra" besiegten. Wer mehr über die Heligonier
erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.heligonia.de informieren.
