| Standort | Überall wo es hungrige Mäuler zu stopfen gibt |
| Wirtsleut | Mustela |
| Quartier | nein |
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Wer ist die Wirtin?
Mustela stammt aus Kobel in der Baronie Wieselstein im Fürstentum Zorkhan. Sie führte dort die Taverne „Zum gastlichen Kobel“. Nachdem das Brökhelfieber in ganz Zorkhan wütete, blieben die Gäste aus und Mustela musste schließen. Daher zog sie in die Hafenstadt Bornwacht und verdingte sich dort in einer Hafenkaschemme als Köchin. Doch auch hier gingen die Geschäfte mehr schlecht als recht, so dass ihr der Lohn verwehrt wurde. Daher versuchte sie ihr Glück auf einem der letzten Schiffe, die noch in Bornwacht anlegten. Dort arbeitete sie eine Zeitlang als Smutje und sammelte reichlich wertvolle Erfahrungen. Vor allem lernte sie, mit wenigen, einfachen Zutaten ein ordentliches Gericht zu kochen. Doch auch hier wurden ihre Fähigkeiten nicht geschätzt und der lächerliche Lohn wurde nur sporadisch ausbezahlt. Als sie vor einigen Monden von einer neu entdeckten Insel im Kristallmeer hörte, packte sie das Fernweh. Schließlich hatte sie nichts zu verlieren.
Bereits am Hafen von Redonia wurde sie persönlich von der Gouverneurin Aleyna AyBytan als Köchin angeworben. Der Wirt der gut florierenden Taverne „Zum geflickten Kessel“ Aysin AyBytan – ein Schwiegschwagervetter der Gouverneurin – suchte dringend eine fähige Küchenkraft.
Dort bereitete schmackhafte Eintöpfe zu, die von den Gästen gelobt und gerne gegessen wurden. Der Wirt Aysin war mit ihrer Arbeit mehr als zufrieden, was ihn jedoch nicht dazu bewegte, Mustela einen ordentlichen Lohn zu bezahlen.
Für Mustela war es wieder an der Zeit weiterzuziehen. Sie hörte von einer Gruppe Reisender, die ein Lager am Rande des Glimmerloh aufgeschlagen hatte. Um dem AyBytan-Konsortium zu entfliehen, packte sie ihre Habseligkeiten auf einen kleinen Wagen und machte sich auf den Weg, um die Neuankömmlinge zu bekochen.
Was ist geboten?
Aus der Not geboren ausschließlich Eintöpfe! Der Name „Überraschungstopf“ beschreibt das Konzept der Wandertaverne recht genau. Mustela kann nur eine Schöpfkelle, ein abgenutztes Messer und einen in die Jahre gekommenen Topf ihr Eigen nennen. Doch Mustela besitzt noch etwas von unschätzbarem Wert: Erfahrung und Fantasie! Der äußere Schein des heruntergekommenen Topfes ist eher unspektakulär, doch im Innern simmern allerlei sättigende Köstlichkeiten. Hier finden sich Wurzeln, Kräuter, Gemüse und manchmal auch etwas Fleisch unbekannter Herkunft zu einem schmackhaften Eintopf zusammen.
Wohin geht die Reise?
Nach der erfolgreichen Eröffnung am Glimmerloh sieht sich Mustela bestärkt, ihren Weg weiterzugehen. Ein Gast hat ein fast neues Schneidebrett mit der Aufschrift „Waldschwein“ hinterlassen. Eine Holzschale und zwei noch brauchbare Löffel wurden ebenfalls vergessen. Damit wächst nicht nur ihre Zuversicht, sondern auch ihre Ausstattung.
Am Abend des 7. Tages des 1. Xurlmondes im Jahre 53 n.A.III kritzelt Mustela einen neuen Eintrag in ihr persönliches Rezeptbuch:
„Eintopf mit Überraschungsfleisch oder wie man zähe Fleischstücke so zart und saftig bekommt, dass keiner nach der Herkunft frägt.“
Wann war es mal so richtig voll?
Gleich zur Eröffnung ihrer Wandertaverne am Glimmerloh auf der Insel Redonia hatte Mustela vom 5. bis zum 7. Tag des 1. Xurlmonds im Jahre 53 n.A.III alle Hände voll zu tun, als zwei Expeditionsgruppen dort zusammentrafen, um den Wald zu erforschen und nach einem steckbrieflich gesuchten Mann zu suchen.
Kritiken
- "Die Wirtin, Schankmaid und Köchin kann ebenso gut improvisieren wie wir!" Ulbos, Seemann, Hafenwächter, Büttel sowie Barde und Gelfin, Sänger, Spielmann, Glückritter sowie Geschäftsmann aus Darbor
- "Ich brauche das Rezept für den grün-roten Eintopf!" Magister Falsam vom Nexus Corenae
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