Publikation: Helios-Bote Seite 9 von 34

Baron Teemon von Hohenforingen in der Baronie Lodenburg einmarschiert!

Nach Eingang einer Petition des Volkes an Baron Teemon, läßt dieser 1000 Bauern in Rüstungen an der Grenze zu Lodenburg aufmarschieren. Währenddessen segelte die wirkliche Streitmacht unter Führung des Schwertführers Hagen von Angbar per Schiffe von Quellstedt nach Lodenstadt. Die Garnison von Lodenstadt unter Führung des Oberkommandierenden der Streitkräfte Lodenburgs weigerten sich für Baron Vetsul zu kämpfen, da er ihnen schon seit sechs Monaten keinen Sold gezahlt hat. Freudig empfingen sie mit der Bevölkerung Lodenstadts die einmarschierenden Hohenforinger. Überall in Lodenburg sagten sich die Truppen und die Bevölkerung von Baron Vetsul los. Einzelne treue Anhänger Vetsuls wurden vom aufgebrachten Mob gelyncht. Baron Vetsul konnte mit einigen Freunden zu seinem Onkel Baron Alnach von Buchenfels fliehen. Aus Vergeltung ließ dieser dann kleine Dörfer an der Grenze zu Buchenfels überfallen. In ganz Lodenburg und Hohenforingen ging ein Aufschrei des Entsetzens durchs Land. In dieser Stunde der Not hält Baron Teemon eine ergreifende Rede an das Volk von Hohenforingen und Lodenburg:

“ Volk von Hohenforingen , Volk von Lodenburg ! Der Tyrann Vetsul ist vertrieben, jedoch versucht er mit Hilfe seines dekadenten Onkels die gerade neu gewonnene Freiheit des lodenburger Volkes wieder zu beseitigen. Wir werden das Volk von Lodenburg nicht im Stich lassen, sondern es mit dem Volk von Hohenforingen zu einem gemeinsamen großen Volk vereinen, damit Freiheit und Gerechtigkeit in unserer aller Heimat erhalten bleiben. Die Baronien Hohenforingen und Lodenburg existieren nicht mehr. Lang lebe die neue Baronie “ Teemooranien “ !

Krise in Ostarien spitzt sich weiter zu!

Wie bereits im letzten Boten erwähnt wurde, bahnen sich in Ostarien heftige Auseinandersetzungen an. Wie ein Eilbote berichtete konnten die Baronien Hohenforingen und Lodenburg ihre Streitigkeiten nicht auf dem diplomatischen Weg bereinigen. Während Herzog Uriel II immer noch schwer krank darniederliegt, hat seine Gattin Wallluma versucht eine Einigung zwischen den verfeindeten Parteien herbeizuführen. Dies gelang ihr jedoch nicht, da Herzog Uriel II Baron Teemon von Hohenforingen seine Unterstützung zusagte. Herzogin Walluma ist derzeit bemüht den Frieden im Land zu wahren und zählt daher auf die Loyalität und Ergebenheit der Vasallen in Ostarien.

Erfolgreiche Wolfsjagd in Angaheym

Am 1. Tag der 2. Saarka fand unter reger Beteiligung der Bewohner Angaheyms die traditionelle Wolfsjagd statt. Aufgrund des strengen Winters zeigten sich die Wölfe dieses Jahr besonders angriffslustig und boten damit viele Gelegenheiten Mut und Geschicklichkeit zu beweisen. Stammesfürst Nial Felsenhammer erlegte auf gekonnte Art einen besonders prächtigen Leitwolf, dessen Fell nun den Hochsitz seines Langhauses schmücken wird. Zu Gast war Baronin Josephina von Wolfenfeld, die sich sehr beeindruckt von der Fairness zwischen Jäger und Gejagten zeigte und auch selbst mit einem wohlgezielten Schuß ein Tier zur Strecke brachte. Im Gegensatz zu anderen Hetzjagden wird der Gejagte nämlich als durchaus gleichwertig angesehen, und muß im Einzelkampf besiegt werden, möglichst ohne das kostbare Fell zu beschädigen. So ziehen im Morgengrauen einzelne Krieger oder kleine Gruppen los und verfolgen über lange Strecken ein einzelnes Tier, das sich schließlich dem Kampf stellt. Daß hier der Jäger manchmal auch zum Gejagten wird, macht den Reiz dieser besonderen Jagdform aus. Man legt Wert darauf, diese stolzen Tiere nicht auszurotten, sondern nur auf ein gesundes Maß zu verringern. Besonders ausgezeichnet und damit in die Reihen der Krieger aufgenommen wurden dieses Jahr:

Gorm, Sohn von Gruma Großmaul, Lir, Sohn von Llanfair, Fiona, Tochter von Farta der Roten, Alberik, Sohn von Alasdair

Silvanus van der Brugg leitet Kontor in Tikon

Das neugegründete Handelskontor in Tikon-Stadt konnte mit einem geeigneten Darianer-Händler besetzt werden. Silvanus van der Brugg verfügt neben den erforderlichen Referenzen auch über eine langjährige Erfahrung mit den darianischen Geschäftspraktiken. Selbst der tikonischen Sprache ist er mächtig.

Heligonische Reisende müssen nun selbst im fernen Tikon nicht mehr auf einheimische Waren verzichten und können bei Verständigungsschwierigkeiten oder sonstigen Problemen im darianischen Handelshaus Hilfe finden.

Offener Brief an die Gelehrten des Reiches über das Beben in Luchnar

Geschätzte Kollegen und Gelehrte,

mit großer Aufmerksamkeit wurde an der Academia zu Darbor der Bericht des Guldensteiner Alchemisten im VIII. Boten gelesen. Die relativ genaue Angabe der Zeit und des Ortes des Erdbebens liesen nun genauere Berechnungen zu. Wie zu erwarten, wird unsereins die Gebeyrung des neuen Trabenten nicht mehr erleben können, denn die Ewiglichen denken in anderen Zeyträumen als wir es zu tun pflegen. Nichts desto trotz wird der neue Trabant der die Nacht weiter erhellen wird ein gar vortrefflicher geplanter Zug von Helios und Poëna gegen Saarkas Dunkelheit und Kälte sein. Deshalb kommt als Zeyt der Geburt nur ein Monat der Poëna in Frage. Wenn Helios seinen vollen Segen mit auf den Weg geben will, wird diesz zwischen dem 15. und 20. des 3. Poëna stattfinden. Doch noch ein Wort an Euch, Jakob den Wanderer. Eure Beobachtungen sind ganz richtig. Die große Mutter würde nie einem Sterblichen die neue Frucht zeigen. Sie zu zeigen wäre eine Blöße und könnte, da Zugluft an das neue Leben gelangen könnte, den frühzeitigen Tod der Frucht bedeuten, da Saarka diese Gelegenheit sofort nutzen würde. Auch würde der Trabant niemals mitten in Heligonia aufgehen, diesz hätte eine unbeschreibliche Verwüstung unseres Landes und Poënas Leib zur Folge. Es wird eine Wassergeburt geben, die für das neue Leben mit weniger Hindernissen verbunden ist. Die Risse sind eher die Folgen einer Drehung des neuen Lebens, das sich in der großen Mutter regt.

Möge Helios Euch immer den richtigen Weg weysen.

Winterliche Jagd in der Baronie Tatzelfels

Zur Jagd mit Baron Leomar von Tatzelfels trafen sich die Barone Lord Angus McPhee von Tagil, Foranan McDonough von Flaitney, Beorric von Wulfenstein aus Welzen und Krator von Rebenhain, sowie ein Vertreter des Barons von Luchnar.

Die Gäste Leomars nutzten die Gelegenheit sich zur Förderung von Frieden, Handel und Wissenschaft zusammenzuschließen. Zum Sprecher und Ansprechpartner wurde der Baron von Tagil gewählt. Leider gab es noch einen schlimmen Zwischenfall. Ein ehemaliger Angehöriger der von Baron Leomar geschlossenen Tatzelfelser Ceridenklöster, verblendet vor Zorn, brachte diesen in seine Gewalt und bedrohte ihn mit dem Tode. Nur durch das beherzte Eingreifen der anderen Barone konnte Baron Leomar befreit werden. Trotz Dunkelheit verfolgten sie die Verbrecher in den Wald und konnten diese allesamt im Kampfe niederstrecken und somit die Situation bereinigen.

Zum Glück waren auch eine Heilerin und ein Heiler anwesend, die den schwerverwundeten Baron Leomar wohl das Leben retteten.

Trossel-Wein und schöne Weiber

sind die besten Zeitvertreiber!

Baron Krator von Rebenhain gibt bekannt!

In Rebenhain stehen im Winter bäuerliche Wohnstätten zum Verkauf! Sogar teilweise mit Inventar! Die Preise sind sagenhaft niedrig. Wer wollte nicht schon immer sein eigen Häuslein haben? Dies ist die einmalige Gelegenheit eines zu bekommen!

Und das Beste daran: zur Bewirtschaftung der Ländereien des Barons werden schon fertig angelegte Felder mit der berühmten fruchtbaren rebenhainer Erde angeboten!

 Bauern! Kommet nach Rebenhain und findet euer Glück!

Jetzt oder nie!

Einzigartige Gelegenheit!

Ein faszinierendes Phänomen oder schlechtes Omen?

Pergamentregen-Segen über Heligonia!

Von Marola bis Betis fielen tausende von Pergamentrollen, in mysteriöser Art und Weise, auf  heligonischen Boden hernieder. Wie gemutmaßt, könnte es sich hierbei um Hetzschriften handeln die der Aristokratie, der vor Marolas Küste aufgetauchten Insel,  zuzuschreiben  sind. In den Hetzschriften ist die Rede von einem Prinzregenten, der Herrscher über „Synoda“ sein soll. Anscheinend ist mit „Synoda“ diese, sich nun im Süden befindliche Insel, gemeint. Ob sich dadurch eine „neue Gefahr“ für Heligonia auftut, ist noch nicht näher untersucht worden.

Dichtes Nebelaufkommen in Süd-Escandra

Nach Aussagen glaubwürdiger Augenzeugen war die Burg Thardanus in den letzten Tagen des 3. Xurl von derart dichtem Nebel umgeben, daß die umliegenden Bewohner diese nicht mehr sichten konnten. Die zahlreich erschienen Gäste konnten in diesen Tagen nicht von außen mit Lebensmitteln versorgt werden, da die Burg durch den dichten Nebel und das Schneetreiben nicht zu finden und zu sehen war. Am 1. Tag der 1. Saarka verließen die gut gekleideten Gäste Burg Thardanus und gaben aber keinerlei Auskunft über das Fest.

Seite 9 von 34

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén