Publikation: Helios-Bote Seite 23 von 34

Widerstand der MadRuadh gegen die Siedlung an der Q1

Unter den MadRuadh mehren sich Stimmen, die den Bau eines Niochs an der Grenze zu Flaitney durch die tieflandstämmigen Hochländer ablehnen. „Dies war unser Gebiet und jetzt gräbt man uns dort das Wasser ab – alle Händler auf der Q1 werden dort Rast machen!“ hört man an den Feuern. Die Rechtslage ist allerdings eindeutig, wie Heliosgeweihte sowohl aus Luchnar als auch aus den anderen Hochlandbaronien bestätigen. Das Gebiet wurde abgetreten, also kann den Bewohnern nicht verboten werden, dort Häuser zu bauen, wenn von Seiten der Druidh nichts dagegen spricht.

Frater Martin Dorn zum Frater Primus des Ordens des Lichts zur Sichelmark ernannt worden

Martin Dorn wurde vom hohen Zirkel des Ordens zum Frater Primus des Ordens ernannt.
Nach dem Tod Theofried Barens kamen nach angemessener Zeit die Frater und die Scientii des Ordens zusammen um darüber zu beraten, wer fortan, besonders in Zeiten, in denen die Zukunft alles andere als friedlich aussieht, den Orden führen soll.
Lange wurde beraten. Einige der besonders kampferprobten Frater sprachen sich dafür aus, dass es ein besonders starker und kriegserfahrener Frater sein müsse, der der neue Primus sein sollte.
Die geschultesten der Scientii setzten sich dafür ein, dass es ein Frater sein solle, der besonders viel Besonnenheit mitbringe.
In beiden Gruppen waren diejenigen zu finden, die ein reines Herz für das wichtigste hielten, was ein Frater haben müsse.
So wurden viele Vorschläge gemacht und immer wieder wurde Martin Dorn als der passende Mann angeführt, um den Orden zu führen.
Herr Dorn, der selbst dem hohen Zirkel, dem höchsten Ordensgremium, angehört, hielt sich in dieser Debatte weise zurück, wissend, welche große Aufgabe es sei, den Orden zu führen. Und selbst als alle sich geeinigt hatten, bat er um eine Nacht, um zu den Vieren zu beten und Saarka ein Opfer zu bringen, um seine Entscheidung zu überdenken.
Alle Männer und Frauen des hohen Zirkels gestanden ihm dies zu und verbrachten selbst die Nacht damit, die Viere darum zu bitten, dass sie das Ordensgeschehen recht leiten mögen.
Am Morgen trat ein Rüstbursche zu Scientius Ralf, einem der hohen gelehrten des Ordens, und berichtete ihm, dass ihm in dieser Nacht Saarka im Traum erschienen sei. In diesem Traum führte sie ihn durch die Vierenburg und führte zu der Kammer, in der Herr Dorn schlief. Als er die Kammer öffnete, war darin nur heller Schein und dann erwachte er. Scientius Ralf hielt dies fürderst für den Versuch des Rüstburschen, Einfluss auf den hohen Zirkel zu nehmen. Doch als er im hohen Zirkel darüber berichtete, wurde von anderen Scientii und Frater berichtet, dass auch andere Rüstburschen, Knappen, Novizen und Adepten denselben Traum gehabt hätten.
Als Herr Dorn dies hörte, verstand er das Zeichen und nahm das Amt des Frater Primus des Ritterordens des Lichts zur Sichelmark an. Weise sei sein Geist, schnell sein Arm und stark sei sein Herz.

 

Und wieder frohe Kunde aus Gaeltacht

Nachdem sich die Streitigkeiten innerhalb Gaeltachts durch die Verbindung zwischen Seamus McGrath und der Schwester der Baronin Caillean McGodfrey Eilaine beigelegt werden konnten – der Bote berichtete – gibt es nun wieder Erfreuliches zu berichten. Am fünften Tag des zweiten Helios 38 n.A.III kam im Hause McGrath eine Tochter zur Welt. Sie trägt den Namen Kendra Flòraidh McGrath und wird im Alter von 3 Monden dem Volk bei einem großen Fest vorgestellt werden.

Der Ausbau des neuen Lehens in Luchnar geht langsam voran

Im vergangenen Jahr wurde eifrig, aber eher im Stillen am neuen Lehen in Luchnar gearbeitet. Mittlerweile ist klar, dass es drei Siedlungen geben soll: Eine nahe Esclarmond, eine an der Q1 dicht der Grenze zu Flaitney und eine dazwischen. Die vorläufigen Namen lauten Neu-Esclarwehr, Heidehöhen und Moorwald. Die Ortschaften sollen durch den Ausbau eines bisher wenig begangenen Weges zwischen Esclarmond und der Grenze zu Flaitney miteinander verbunden werden.
Insbesondere an diesem Grenzort wird bereits intensiv gebaut, da die Q1 die Logistik wesentlich erleichtert. In Neu-Esclarwehr stehen zumindest Schuppen, die bis zum Wintereinbruch mit Baumaterial gefüllt werden sollen, um im nächsten Frühjahr rasch mit dem Bau von Häusern zu beginnen. Der dritte Ort wurde bisher nur von der Lage her festgelegt.
Ein Termin für die offizielle Gründung des Lehens steht immer noch nicht fest, ebenso wenig der Titel des Lehensnehmers. Bei letzterem wird es sich vermutlich um Eylwine von Esclarmond handeln.

Frohlocken im Hause Drachenhain-Tlamana

Gleich einem gleißenden Heliosstrahl erhellt seit dem 28. Tag des 1.Helios im Jahre 38 n.A.III ein freundliches Kinderantlitz die Welt und schenkt den Menschen zu Zeiten dräuenden Kriegssturms Mut und Zuversicht.

Denn an jenem Tage fand zu Mirain:

Prinzessin Lenia Orwyn Sarava von Drachenhain – Tlamana

den Weg in unsere Mitte, auf Poenas Leib.

Ihre Hochwohlgeboren Prinzessin Lenia ist nunmehr das dritte Kind des Fürsten Leomar und seiner Gemahlin Baronin Leabell von Tlamana.

Das Haus Drachenhain-Tlamana, es lebe hoch, hoch, hoch!

 

Stadtgeschehen

Eine erstaunliche Anzahl von fünf Neueinstiegen gibt es in diesen Tagen in der „Gunst und Kunst“-Liste. „Das,“ so der zuständige Redakteur der Betiser Tribüne, „zeigt, wie vielfältig die heligonische Kultur in den vergangenen Jahren geworden ist. Wahrlich, der heligonischen Liedkunst stehen güldene Zeiten bevor!“
Im Stadtteil „Alte Stadt“ wurde von sedomeesischen Ogedinnen ein Gebäude erworben, welches zukünftig als kulturelles Zentrum für den urogedischen Glauben dienen soll. Aus dem Großen Rat der freien Reichsstadt verlautete, man freue sich sehr über diese Bereicherung der Kultur der Stadt.

Gunst und Kunst

Was die Heligonier am liebsten hören
1 (3) Findabair – „Eine Insel mit zwei Bergen“
2 (2) Ostarische Utzgan-Nationalmannschaft mit H. Schönefonte – „Sempre Utzgan“
3 (-) Die Wüstenlärchen – „Sedomeesische Tänze“
4 (5) Hariolf und Engolf – „Die Herbstblume“
5 (1) Raimondo Altongo – „Oh la la, Bella!“
6 (-) Stachel – „Ödlinge“
7 (-) Rodebar – „Ebendrum will ich nicht kämpfen“
8 (4) W.A. Mordshart – „Wein‘ nicht um mich Emarania!“
9 (-) Stachel – „Mond über Schustergass'“
10 (-) Kinderchor des Atzelsteiner Waisenhauses – „Der Bischof kommt, der Bischof kommt!“

Bürger des Monats

Zum Bürger des Monats wurde von der Jury dieses Mal ausnahmsweise keine Einzelperson, sondern ein ganzer Berufsstand ernannt: die Künstler der Stadt Betis und des Königreichs Heligonia! Diesen sei zu verdanken, welch frohes, ausgefülltes und inspiriertes Leben man in der freien Reichsstadt zu führen in der Lage sein, so die Jury in ihrer Begründung. Deshalb sei es nur Recht, allen Künstler, ob sie Schauspieler, Maler, Musiker oder Schriftsteller seien, für ihre Kunst zu danken und damit der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, noch lange in den Genuss ihrer Darbietungen zu kommen.

Die unverzichtbare Liste des guten Geschmacks

Was sich schickt:

  • ehrliche Übereinkünfte
  • Kindergeburten
  • die geplante Volkszählung
  • Musik und Tanz
  • ordentliche Flottenmanöver

Und was nicht:

  • falsche Versprechungen
  • Kindesentführungen
  • geplante Auswanderung
  • Nächtliche Belästigung

Der Handelsprophet

Tageskurse
Aurazith                          1 heligonische Unze 1 Dukaten und 8 Groschen
Ein Bündel Rosshaar   5 Kreuzer
Söldnerlohn                   1 Tag 6 Groschen und 1 Kreuzer
Langschwert                  28 Dukaten
Schweinedarm              1 Kreuzer

Der Aurazithpreis steigt noch immer leicht. Der Preis von Söldnerlöhnen und Waffen verteuert sich ebenfalls weiterhin, Grund dafür ist der anhaltende Konflikt mit Stueren.

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