Publikation: Helios-Bote Seite 31 von 34

Symposium in Moosbach

Es begab sich im zweiten Saarkamond als ich zu einen Akademie Symposium nach Moosbach geladen war. Ich versprach mir neue Erkenntnisse über Portale und wie man diese zum Wohle Heligonias einsetzen könne. Schon die Eröffnungsrede zeugte von einem wirklich extrem hohen Selbstbewusstsein des Lehrkörpers, welches nur von der fehlenden Moral übertroffen wurde. Neben meinem eigenen Vortrag war ich hauptsächlich damit beschäftigt, Geschichten die aus Büchern entflohen waren, wieder in diese zurückzustopfen. Die Geschichte des Aschenbrösels erforderte besonders viel Aufmerksamkeit. Die Studentenschaft kürte mich zum Weißen Prinzen, um eine Verbindung zu der Geschichte der ungeliebten Stieftochter herzustellen. Die Wissenschaft erforderte es, dass ich den ganzen Abend mit der hübschen Aschenbrösel tanzte. Nur mit einem vollendeten Ballabend war es möglich sie zur Rückkehr in ihre Geschichte zu bewegen. Als die Aufgabe vollendet war, fragte mich doch tatsächlich das Buch, ob ich für immer in der Geschichte bleiben wolle um in unendlicher Liebe mit Aschenbrösel verbunden zu sein. Der aufmerksame Leser wird sicher verstehen, dass ich dieses verlockende Angebot nicht annehmen konnte. Eine besondere Führungsrolle bei der Entschlüsselung der Bibliotheks-Geheimnisse nahm Shanti de Lysiere, Magistra in Silberquell, ein. So hoffe ich auf einen künftigen Wissensaustausch zwischen Heligonia und Silberquell.

Aufruhr in Herzogsbruck

Unglaubliche Szenen spielten sich heuer im Nurianischen Herzogsbruck ab. Kaum war das Handelsschiff aus Rebenhain im Hafen angekommen, ging ein Flüstern durch die Schar von Hafenarbeitern. Gerade als die Schiffsbesatzung die Fässer mit Rebenhainer Rundeldling abladen wollten, machte sich ein Haufen aufgebrachter Menschen auf, das Schiff zu stürmen. Sie jolten und schrien, als wollten sie es den Wasservöglen auf dem Jolborn gleich tun. Ihr Körper war mit Stofffetzen und Fellen behangen, im Gesicht prangten rotfarbige Striche, das Haar war mit Taubenfedern geschmückt und bewaffnet waren sie mit Stuhlbeinen und Brecheisen. Wenn mir die Gesichter nicht irgendwie bekannt vorgekommen wären, hätte ich die wilde Horde als Bewohnern der Ödlande verortet. Von diesem garstigen Anblick schockiert, ergriffen die Seeleute planlos die Flucht; einige sprangen panisch über Bord in den Fluss. Die Meute, welche nun freie Bahn hatte, schnappten sich die Fässer mit Rebenhainer Rundeldling, brachen sie auf und schmissen sie über Reling. Verzweifelt musste ich mit ansehen, wie die von mir orderte Ware von den Fluten des Jolborn geschluckt wurde. Doch was hatte diese Meute nur geritten diesen leckeren und preisgünstigen Wein zu vernichten? Dieser Tag wird mit Sicherheit einen unrühmlichen Platz in der Geschichte einnehmen.

Offizielle Heiligsprechung des Bruder Adrian

Bereits kurz nach Adrians Tod wurde dieser in Reden verschiedener Geistlicher als Heiliger bezeichnet. Seine große Pilgerreise als Erblindeter führte ihn und viele Gläubige durch ganz Heligonia und schließlich über den Jolborn nach Borngart und ins angrenzende Fliranstedt. Dort fand Adrian das Tor der Unschuld, für einen kurzen Moment sein Augenlicht, dann aber auch den Tod.
Nun hat Primus Pacellus, nach mehreren Nachrichten über Erscheinungen Adrians in Ostarien, diesen in einer öffentlichen Rede heiliggesprochen.
Von den Heiligenerscheinungen wird berichtet, dass Adrian stets zur Hilfe eile, wenn jemand sich im Wald verlaufe, von Räubern belästigt werde oder jemandem drohe, dass er abstürze oder von wilden Tieren gefressen werde.
Die Geschichten häufen sich nicht nur in der Nähe des Klosters Rodi, in dem Bruder Adrian früher lebte.

Bekanntmachung des Palastes von Marola – Freigräfin Amira Kaela von Sedomee reist nach Escandra

Ihre Hochgeborene Freigräfin Amira Kaela von Sedomee wird demnächst nach Escandra aufbrechen, um der Einladung Seiner Allerdurchlauchtigsten Majestät, König Aximistilius III nachzukommen.
Begleitet wird die Freigräfin dabei von ihrer Tochter, der Poënapriesterin Thalia von Sedomee, Baronin Shaheena von Sebur und drei ihrer engster Berater.

Die Freigräfin teilte mit, dass sie sich sehr auf den Besuch in Escandra freue, um einerseits die sedomeesisch-heligonischen Beziehungen weiter auszubauen und andererseits ihre geliebte Schwester Arana nach langen Jahren wieder zu sehen.
Arana hat der Freigräfin bereits angeboten, während der Herrscherbegegnung in Ihrem Stadtpalast zu residieren.

Sehnsüchtig erwartet das Volk der Darianer die monatliche Rede ihres geliebten Herrschers. Damit die glücklichen Untertanen nicht gänzlich auf die weisen Worte ihres Gebieters verzichten müssen, schrieb Graf Dedekien eine Rede, die von den Omus in ganz Darian verbreitet wurde.

Geliebtes Volk!

Wir vermissen euch ebenso schmerzlich wie die Strahlen Helios, die hier in Betis spärlich scheinen. Fernab der Heimat, in der großen Stadt, wo die großen Flüsse sich vereinen, gedenken Wir eurer und entsenden euch diese Worte. Mögen sie meinem ergebenen Volk die Zeit bis zu Unserer Heimkehr verkürzen und euren Geist laben. Doch sollen auch eure Leiber nicht darben. Wir haben Anweisung gegeben, dass hundert Fässer vom guten Rebenhainer Wein in die Städte unseres wunderbaren Landes verbracht werden, um dort an euch, geliebte Untertanen, verteilt zu werden.
Das Leben in den Straßen ist hier ebenso geschäftig wie in der Perle der Jolsee. Doch anders als in Darbor ist es hier kalt und unwirtlich. Wir waren gezwungen, eine neue Garderobe schneidern zu lassen, um der frostigen Witterung zu trotzen. Wir weigerten Uns, Uns in Tierfelle zu hüllen, die hier durchaus die landesübliche Tracht darstellen. Geschickte Schneider haben Uns aus feinen, wollenen Stoffen und Pelzen eine angemessene Kleidung gefertigt, die Uns wärmt und schmückt zugleich.
Bei allen äußeren Unterschieden sind die Menschen hier uns Darianern doch sehr ähnlich. Sie sind ein Volk von Händlern, die es durchaus mit uns aufnehmen können. Viele begehrenswerte Güter finden sich auf ihren Märkten, die Wir für euch zugänglich machen möchten. Allein das Wohl Unseres geliebten Volkes im Sinne, werden Wir den dortigen Obersten Händler, den Dogen Vincent Battista Corvese, treffen, um Sympathien auszutauschen.
Doch sind Wir nicht nur der Arbeit wegen hier, sondern gönnen Uns auch das eine oder andere Vergnügen. So besuchten Wir das Schauspielhaus und konnten einer Oper lauschen. Vor Unserer Weiterreise erhoffen Wir uns noch, ein Spiel der bekannten Utzgan-Mannschaft „Sturm Betis“ anzuschauen. Vergeblich haben wir Uns nach einem Götterschrein umgeschaut, doch wurde Uns mitgeteilt, dass es im Fürstentum Thal einige bemerkenswerte Schreine gibt, die es sich zu besuchen lohnt. Wir möchten es nicht versäumen, für das Wohlergehen des schönsten Volkes unter Helios Strahlen zu beten.
Bedauerlicherweise werden Wir nicht mit Unserer traditionellen Familienkutsche weiterreisen, denn diese hat zu viele neidische Blicke auf sich gezogen. Wir werden zu Wasser den Brazach aufwärts ziehen, um in die königliche Hauptstadt zu gelangen. Auf dem Weg dorthin werden Wir dem Fürstenhaus in Hochanthen Unsere Aufwartung machen. Darüber werden Wir euch dann noch ausführlich berichten.
Für heute möchten Wir Unseren Bericht schließen, doch werden Unsere Gedanken stets bei euch sein, meine geliebten Untertanen.

Zwischenstation in Betis

Wie bereits im letzten Boten berichtet wurde, trat Graf Dedekien nach Escandra an, um der bevorstehenden Herrscherbegegnung beizuwohnen. Er folgte der Einladung Seiner Allerdurchlauchtigsten Majestät, König Aximistilius III und wird von einem überschaubaren Gefolge begleitet.
Um nicht durch falsche Bescheidenheit aufzufallen, entschied der strahlende Monarch, die Reise in der aurazithenen Prunkkutsche anzutreten, die ihm sein Ur-Großvater Graf Uttras hinterließ.

Geliebtes Volk!

Wir haben es Uns zur Verpflichtung gemacht euch regelmäßig von Unserer Reise zu berichten, dass ihr euch ein lebendiges Bild machen könnt. Nach einer kurzweiligen Fahrt auf dem Brazach erreichten Wir vor einigen Tagen den Sitz des Fürstenhauses von Thal. Wir waren von dem für Uns fremdartigen Stadtbild sehr beeindruckt. Von den herrschaftlichen Häusern aus, die sich den Burgberg hinab bis ins Flusstal ziehen, hat man eine treffliche Aussicht über die untere Stadt und das Brazachtal.
Untergebracht wurden Wir im fürstlichen Schloss, welches inmitten einer großzügigen Anlage von Parks, kleinen Gärten, Teichen und Baumgruppen liegt. Das Innere des Schlosses, das seinerzeit von Prinz Hehnloon von Thal großzügig im Thaler Stil erbaut wurde, ist hell und weitläufig und mit allerlei Verzierungen geschmückt: Vertäfelungen und Schnitzereien aus kostbarem Holz, Wandmalereien, Tapisserien, Stuckverzierungen und herrliche Marmormosaike. Die Wände zieren feinst geknüpfte Teppiche aus Unserer Heimat, deren Anblick Unser Herz mit Heimweh erfüllt hat. Ohne diese unvergleichlichen Schmuckstücke würden die weitläufigen Säle an Behaglichkeit einbüßen.
An Gastfreundschaft mangelt es den Thaler nicht. Ihre Speisen sind üppig und die Mahlzeiten reichlich. Das Bier ist schmackhaft und stillt den Durst, jedoch ist es nicht für darianische Feste geeignet, da kein dauerhafter Rausch zustande kommt.
Wir hatten Gelegenheit das Xurlheiligtum in der unmittelbaren Nähe des Schlosses zu besuchen. Das Bad in den heißen Quellen war für Unsere Gliedern eine wahre Wohltat. Ein wirklich bemerkenswerter Ort der Verehrung des Gottes, der in seiner Weisheit den Gläubigen in diesem kalten Land wärmendes Wasser schenkt. Wir erwägen einen Weg einzurichten, der von den Höhlen der Leyra über weitere Heiligtümer zu den Quellen bei Hochanthen führt. So können Gläubige sich mit allen Wassern des Gottes waschen und heilen, um ihm nahe zu sein.
Für heute möchten Wir Unseren Bericht schließen, denn Wir müssen uns auf den letzten Teil der Reise vorbereiten. Doch werden Unsere Gedanken stets bei euch sein, meine geliebten Untertanen.

Freudentag für Jarun!

Fürstliche Familie besucht die Hauptstadt der Baronie Güldental.

Der König hat nach Escandra geladen und ganz Heligonia macht sich auf den Weg dem Ruf zu folgen. Auch die fürstliche Thaler Familie, Fürst Bartha, seine Gemahlin Fürstin Genoveva und Prinzessin Celia von Thal haben sich auf die Reise gemacht. Mit der fürstlichen Jacht wurde Brazach aufwärts getreidelt. Um möglichst vielen Thalern die Gelegenheit zu geben, die stolze Jacht des Fürstenhauses zu betrachten, wurde sie in Betis vor dem Fürstenpalais für die Reise vorbereitet. Der Fürst, seine Gemahlin und die Prinzessin stiegen erst in Hochanthen zu. Eine Besonderheit gab es für die Jaruner Bürger, der Haupstadt der kleinen Baronie Güldental. Prinz Anselm mit Frau und seinen beiden Kindern, zwei und fünf Jahre alt, wurden an ihrem Wohnsitz in Jarun abgeholt. Anscheinend wollte die fürstliche Familie den Kindern die Strapazen einer Reise nach Hochanthen ersparen. Der Weg nach Escandra ist schon weit genug.
Schon am Morgen, als die fürstliche Jacht im Jaruner Hafen anlegte drängten sich die Menschen an den Kais um einen Blick auf die fürstliche Familie zu erhaschen. Schon das Ausladen der Thaler Prunkkutsche dauerte über eine Stunde. Nachdem acht weiße Rösser angespannt waren fuhr die Kutsche mit Fürst, Fürstin und der Prinzessin vom Schiff auf die Jaruner Burg. Dort wurden sie von Prinz Anselm von Thal mit seiner Familie begrüßt. Es war der erste Besuch der fürstlichen Familie in Jarun, seit die ehemals Drachenhainer Baronie im Tausch gegen die Thaler Baronie Tatzelfels vom Hause Drachenhain erworben wurde.
Die Burg Jarun war aufs festlichste herausgeputzt und alle Zinnen waren mit silber-blauen Bannern geschmückt. Nach einem erlesenen Mahl mit Güldentaler Spezialitäten zog sich die Familie in die privaten Gärten und Gemächer zurück. Am Nachmittag fuhren drei Kutschen von der Burg zum Jaruner Hafen zurück. Die ganze Strecke war gesäumt mit Menschen, die der fürstlichen Familie zujubelten, blau-silberne Fähnchen schwenkten und die ganze Stadt rief an diesem Tag ein donnerndes Vivat Thal, Vivat Güldental, Vivat Jarun!
Nachdem die fürstliche Familie und der Prinz mit Gemahlin und den Kindern an Bord gegangen waren und Kutsche und Gepäck verladen waren, nahm die fürstliche Thaler Jacht wieder ihre Fahrt Richtung Escandra auf. Noch lange standen die Menschen am Hafenkai, winkten, weinten und schickten Gebete zu den Vieren, dass ihr Fürst mit Familie wieder wohlbehalten zurückkehren möge.

Vivat Thal!
Helios gratia!

Fürstliche Delegation reist geschlossen zur Herrscherbegegnung nach Escandra

Fürst Bartha lud seine Vasallen nach Hochanthen ein, die bevorstehende Reise nach Esandra gemeinsam anzutreten. So wird die Thaler Delegation zu Beginn des zweiten Saarkamondes mit dem fürstlichen Schiff in die königliche Hauptstadt aufbrechen. Der großzügige Herrscher von Thal bot zudem die fürstliche Residenz im Stadtpalast zu Escandra als Unterkunft für die Thaler Delegation an.
Zahlreiche Zusagen aus allen Thaler Baronien spiegeln das Interesse an dem gesellschaftlichen Ereignis wieder. Erfreulicherweise wird jede der Baronien und viele der Provinzen werden vertreten sein.

Altes Blut und neue Herrschaft in Sengenberg – Teil III Ende und Anfang: Der Auftrag

Nichts Geringeres als der Friede im Herzen Drachenhains stand auf dem Spiel, als Kanzler Giselher von Mühlenheim sommers die Durchführung eines Sonderauftrages überantwortet bekam. Im Einvernehmen mit den Vertretern der Sengenberger Stände solle dafür Sorge getragen werden, die “gegenwärtige politische Situation” im Lande dahingehend zu nutzen, die Menschen Sengenbergs endlich unter einer stabilen Herrschaft zu vereinen. In der Tat, kein leichtes Unterfangen! Mehr als eine namhafte Person der Drachenhainer Vergangenheit musste die leidvolle Erfahrung erdulden, dass dem sengenberger Landvolk mit “den üblichen Mitteln”, in keiner Weise beizukommen ist. Hoffnungen weckten allerdings jene vorausgegangenen Signale des rebellischen Landvolkes, der so genannten Haufen, sich unter bestimmten Umständen, der feudalen Ordnung des Fürstentums zu beugen.

Zur besseren Lesbarkeit: In früheren Helios-Boten, vor allem Ausgabe #76 und #77, steht ausführlich die schwierige politische Lage beschrieben, unter welcher Sengenberg seit mehr als 21 Jahren krankt, und kann von Unwissenden eben dort nachgelesen werden.

Ein sehr langer Tisch – Tharlisburger Unterhandlungen
Die derzeitige Waffenruhe in Stueren im Rücken – sowie den namhaften Haufler Dolores als Faustpfand auf der Feste – nutzte Drachenhain die Gunst der Stunde, um in Person Kanzler Giselhers, das ordnende Licht Helios’ gen Sengenberg zu tragen.
Von Tharlisburg aus, einer westlich gelegenen Zwingfeste, lud dieser die Repräsentanten der unterschiedlichen Stände an den Verhandlungstisch, um einzeln und an geheimen Orten, konkrete Unterhandlungen zu führen. Hierzu berief der Kanzler ebenso Landkomtur Wentorius von Waldhort, als nominellen Herrn des Landes, wie auch die Fürsprecher des einfachen Landvolkes, die Anführer der Haufen. Namentlich Breanys Vanya, Fjaerul Barnas und Alenka Sophie – das vielbeachtete “Letzte Blut der alten Drachenberger Linie” – für Thiems Haufen. Aber auch namhafte Vertreter des erweiterten Adels, der Städte Triburk, Schildbrück und Echsenau, des ceridischen Klerus und nicht zuletzt der ogedischen Geweihtenschaft, nahm der Kanzler bei seinen Gesprächen in die Pflicht.
Über Verlauf und Inhalt dieser mondelangen Unterhandlungen ist wenig mehr bekannt, als dass sie nicht selten hitzig und verbissen geführt worden waren. Mehr als einmal stand die Sache wohl auf Messer’s Schneide. Doch ersten Verlautbarungen zufolge, sei in den letzten Wochen tatsächlich ein enormer Durchbruch erzielt worden.
Sollte dies tatsächlich der Wahrheit entsprechen, wäre dies wahrlich ein Meilenstein in der jüngsten Drachenhainer Geschichte. Mögen die Götter diesen Traum wahr werden lassen!

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